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Klostername: Wettenhausen, Ortsname: Kammeltal
Gemeinde Kammeltal, Wettenhausen, Augustinerchorherrenstift SS. Maria und Georg   Der Legende nach soll das Stift bereits im Jahr 982 gegründet worden sein. Urkundlich überliefert ist jedoch erst ein Schriftstück aus der Zeit von Bischof Hermann von Augsburg (Amtszeit 1096–1133). Ihm zufolge tätigte eine gewisse Gertrud (von Roggenstein?) zusammen mit ihren beiden Söhnen Wernher und Konrad eine Schenkung an das Augsburger Domkapitel, das als Mutterkirche des Klosters in Wettenhausen auftritt. Trotz der verbrieften ... mehr


Klostername: Karlstadt, Ortsname: Karlstadt
Die Kapuziner in Karlstadt ? Klosterbrand für die Fernsehkamera   1615 holte Fürstbischof Julius Echter die ersten Kapuziner nach Würzburg, die von dort aus auch in Karlstadt wirkten. Stiftungen aus der Bevölkerung ermöglichten zwei Generationen später die Ansiedlung der Patres in Karlstadt; ein Grundstück für das neue Kloster stellte die Stadtgemeinde zur Verfügung. Im Jahr 1670 legte der Würzburger Weihbischof mit den Äbten der Klöster St. Stephan und St. Jakob den ... mehr

Klostername: Kastl, Ortsname: Kastl
Die Benediktiner in Kastl ? Romanik und Reform   Graf Berengar von Sulzbach-Kastl (gest. 1125), Friedrich und Otto (gest. 1108) von Kastl-Habsberg und Luitgard von Zähringen, die Gemahlin Markgraf Diepolds I. von Vohburg, gründeten mit Unterstützung von Luitgards Bruder, Bischof Gebhard III. von Konstanz, in einer Reichsburg ein Benediktinerkloster. Die Gründung wurde 1102 von Papst Paschalis II. bestätigt. Die ersten Mönche kamen 1103 unter ihrem Abt Theoderich aus dem Kloster Petershausen bei ... mehr

Klostername: Kaufbeuren, Ortsname: Kaufbeuren
Kaufbeuren – Fromme Frauen und eine schwäbische Heilige   Das Kloster der Franziskanerinnen in Kaufbeuren geht auf eine von mehreren bereits im 13. Jahrhundert in Kaufbeuren bestehenden frommen Frauengemeinschaften zurück: Im Jahr 1261 findet die Sammlung als „sorores que dicuntur in curia villici“, Schwestern im Meierhof, Erwähnung. Vermutlich hatte sich damals eine Gruppe frommer Frauen, einem Zug der Zeit folgend in den Gebäuden des ehemaligen Meierhofs als beginenähnliche Vereinigung zusammengefunden, deren Mitglieder ... mehr


Klostername: Weltenburg, Ortsname: Kelheim
Kloster Weltenburg ? Erste klösterliche Niederlassung Bayerns   Die ersten christlichen Spuren in der Gegend um das Donaukloster Weltenburg stammen aus dem 6. Jahrhundert. Im Jahr 617 errichteten hier die iroschottischen Mönche Eustachius und Agilus aus Luxeuil ein Filialkloster nach der streng asketischen Regel des hl. Kolumban. Im 8. Jahrhundert übernahm Weltenburg die Regel des hl. Benedikt. Unterstützt wurde die Abtei von Herzog Tassilo III., der das Kloster reich dotierte und ... mehr


Klostername: Kelheim, Franziskanerkloster, Ortsname: Kelheim
Die Franziskaner in Kelheim – „Zum Nutzen und zur Erbauung des Volkes“   Die Keimzelle des Franziskanerklosters in Kelheim bildete eine Klause beim sog. Bruderloch (heute „Klösterl“) im Trauntal oberhalb der Stadt. Die Einsiedelei war um 1450 von einem Terziaren des hl. Franziskus errichtet worden. Nachdem der Eremit das Trauntal wenige Jahre später wieder verlassen hatte, erlangte Herzog Albrecht III. von Bayern-München 1459 die päpstliche Genehmigung zur Errichtung eines Franziskanerklosters. Die Minderbrüder ... mehr

Klostername: Kelheim, Trauntal, Ortsname: Kelheim
Trauntal bei Kelheim ? Das Klösterl im Felsen   Um das Jahr 1450 bewilligte der Pfarrer von Kelheim einem Eremiten die Errichtung einer Klause im Trauntal. So entstand inmitten der hohen Felsenschluchten des Donaudurchbruchs oberhalb der Stadt Kelheim das ?Bruderloch?. Der dort lebende Einsiedler wurde ?Antonius de septem castris? genannt. Er stammte wohl aus Siegenburg bei Abensberg. Als Terziar hatte sich Antonius dem Orden des hl. Franziskus angeschlossen. Die fromme Stiftung eines ... mehr

Klostername: Kemnath, Ortsname: Kemnath
Die Franziskaner in Kemnath - Im Dienst der katholischen Erneuerung Um die Rekatholisierung der Bevölkerung zu fördern, bat der Stadtmagistrat von Kemnath im Frühjahr 1657 beim Provinzial der bayerischen Franziskaner, Pater Ludwig Gerlspöck, um die Errichtung eines Klosters. Wenige Monate später erteilten Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und der Bischof von Regensburg, Franz Wilhelm von Wartenberg, bereits ihre Zustimmung. Am 27. Mai 1658 kamen die ersten Franziskaner, zwei Patres und ... mehr

Klostername: Kempten, Stiftsgymnasium der Piaristen, Ortsname: Kempten (Allgäu)
Kempten, Piaristen – Gefragte Erzieher und Lehrer   Der Kemptener Fürstabt Engelbert von Syrgenstein berief 1752 die Piaristen zum Schuldienst nach Kempten. Diese katholische Priestergemeinschaft, gegründet von dem Spanier José de Calasanz (1557–1648), widmete sich der Erziehung und dem Unterricht. Der Orden war seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert vor allem in Österreich, Ungarn, Böhmen und Polen tätig und beherrschte im 18. Jahrhundert in Österreich mit rund 25 Gymnasien maßgeblich das mittlere Bildungswesen. Im ... mehr

Klostername: Kempten, Hlg. Kreuz, Ortsname: Kempten (Allgäu)
Kempten, Heiligkreuz, Franziskanerkloster – Im Dienste der Wallfahrer   An der Stelle der heutigen katholischen Pfarr- und Wallfahrtskirche Heiligkreuz der Allgäu-Metropole Kempten soll sich der Legende zufolge am 24. Juli 1691 zwischen drei und vier Uhr nachmittags das „Blutwunder“ ereignet haben: Bauern vom Einödhof Kreining sahen hier auf der Wiese an fünf Stellen Blut aus dem Boden quellen. Dieses Ereignis soll über eine Viertelstunde lang gedauert haben. Fürstabt Rupert von Bodmann ließ ... mehr
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