Klostername: Rebdorf, Ortsname: Eichstätt Die Augustinerchorherren in Rebdorf ? im Schatten von Eichstätt
Um 1063 weihte Bischof Gundekar von Eichstätt in Rebdorf eine Kirche dem hl. Johannes. Etwa hundert Jahre später überließ Kaiser Friedrich Barbarossa das Reichsgut Rebdorf dem Eichstätter Bischof Konrad von Morsbach, der dort um 1156 ein Augustinerchorherrenstift gründete. Im Vollendungsjahr der Stiftskirche ? 1159 ? nahm Friedrich Barbarossa das Stift in kaiserlichen Schutz. Die ersten Kanoniker waren überwiegend adliger Abstammung und kamen ... mehr
Klostername: Eichstätt Salesianum, Ortsname: Eichstätt Eichstätt, Salesianum Rosental – das Zentrum der bayerischen Sales-Oblaten
Die Oblaten des hl. Franz von Sales fanden auf der Suche nach einem Studienort 1924 Aufnahme an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Eichstätt. Sie wohnten drei Jahre lang im Priesterseminar. Aus Platzmangel wurden anschließend Räume in der Willibaldsburg angemietet und 1927 bezogen. Die Niederlassung stand unter der Leitung von Pater Franz Reisinger, der sie für die zukünftige Aufnahme von Schülern, Brüderkandidaten, Novizen und ... mehr
Klostername: Elchingen, Ortsname: Elchingen Elchingen ? benediktinisches Reformkloster und napoleonisches Schlachtfeld
Elchingen gehört neben Neresheim, Wiblingen, Blaubeuren, Zwiefalten, Lorch und anderen Abteien in die Reihe der so genannten Reformklöster. Sie entstanden in rascher Folge zwischen 1080 und 1120 im Zuge einer Erneuerungsbewegung des benediktinischen Mönchtums, die von den Zentren Cluny in Burgund und Hirsau im Schwarzwald ausstrahlte. Man ging entschlossen gegen die Verweltlichung, die in den älteren Klöstern vielfach eingerissen war, gegen die Vernachlässigung der ... mehr
Klostername: Himmelthal, Ortsname: Elsenfeld Himmelthal ? Zisterzienserinnen, eine Benediktinerin und Jesuiten
Graf Ludwig II. von Rieneck und seine Gemahlin Adelheid von Henneberg übergaben im Jahr 1232 ihr im Elsavatal im Landkreis Miltenberg gelegenes Hofgut Wolperch und das Dorf Eichelbach an den Würzburger Domherrn Salomon zur Errichtung eines Klosters für Zisterzienserinnen. Schutz und Schirm sowie die Kastenvogtei behielt sich das Stifterpaar ausdrücklich vor. Die geistliche Aufsicht oblag dem Generalvikar des Erzbistums Mainz. Für das Jahr 1234 ... mehr
Klostername: Engelthal, Ortsname: Engelthal Engelthal ? einst ein Zentrum deutscher Mystik
Nachdem Kaiser Friedrich II. im Jahr 1239 mit dem Bann belegt worden war, flüchtete der Konvent der Magdalenerinnen aus Nürnberg. Der Reichsministeriale Ulrich von Königstein ermöglichte durch eine Schenkung ihre Ansiedlung auf seinen Besitzungen in Swinach und Engelschalksdorf. Diese beiden Ortschaften gingen in dem neuen, Engelthal genannten Kloster auf, das Bischof Friedrich von Eichstätt 1244 bestätigte.
In Engelthal dachte der Konvent schon bald an ... mehr
Klostername: Ensdorf, Ortsname: Ensdorf Ensdorf - Benediktinische Aufklärung in der Oberpfalz Der großen Welle adliger Klostergründungen auf dem bayerischen Nordgau im frühen 12. Jahrhundert verdankt auch die mönchische Gemeinschaft in Ensdorf ihren Ursprung. Graf Friedrich III. von Burglengenfeld-Hopfenohe-Pettendorf wollte ein Hauskloster errichten, das fortan als Familiengrablege dienen sollte. Nach seinem frühen Tod (1119) führte Pfalzgraf Otto von Wittelsbach, der mit Friedrichs Tochter Heilika verheiratet war, dieses Vorhaben aus, unterstützt von Bischof Otto von Bamberg, ... mehr
Klostername: Erding, Ortsname: Erding
Erding, Kapuzinerkloster Hl. Kreuz – Beliebte Volksseelsorger
Obwohl der Magistrat die Kapuziner nach Erding berufen hatte und diese bei ihrer Ankunft in der Stadt 1692 auch eine Genehmigung von Kurfürst Max Emanuel vorweisen konnten, verweigerte ihnen der Bruder des Kurfürsten, Josef Klemens, der damals als Bischof von Freising fungierte, die Klostergründung. Die Barfüßer nahmen trotzdem ihre seelsorgerische Tätigkeit auf und hospitierten in der Kirche „Zum Heiligen Blut“. Nach langwierigen Verhandlungen erfolgte ... mehr
Klostername: Eresing, St. Ottilien, Ortsname: Eresing Eresing, St. Ottilien, Missionsbenediktiner – Akteure der Globalisierung im Dienst der katholischen Kirche
Das Stammkloster der heute weltweit agierenden Kongregation St. Ottilien ist das älteste katholische Missionshaus Deutschlands. Es wurde von dem Schweizer Josef Georg Amrhein (1844–1927) gegründet. Der Mönch mit dem Ordensnamen Pater Andreas aus der Erzabtei Beuron war bestrebt, benediktinisches Mönchtum mit missionarischen Aktivitäten zu verbinden. Er wollte damit an die mittelalterlichen Leistungen seines Ordens bei der Christianisierung des ... mehr
Klostername: Frauenaurach, Ortsname: Erlangen Frauenaurach - christliche Heimstätte des weiblichen Adels
Die Herren von Gründlach - sie werden erstmals 1138 genannt - gelangten als Reichsbeamte zu großem Ansehen und Besitz. Herdegen von Gründlach und seine Frau Elisabeth kauften von den Herren von Aurach umfangreiche Besitzungen und stifteten damit im Jahr 1267 das Kloster der Dominikanerinnen in Frauenaurach bei Erlangen. Die Klosterkirche konnte bereits 1271 vollendet werden. In diesem Jahr ist auch das Kloster erstmals urkundlich erwähnt. ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: St.-Johannis-Konvent, Ortsname: Eschenbach Eschenbach, St.-Johannis-Konvent – Geistliche und psychologische Betreuung RatsuchenderDie Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Luise Saatmann (Mutter Johannis) gründete 1947 in Stadtroda/Thüringen eine evangelische Schwesternkommunität. Sie beabsichtigte, mit gleichgesinnten Frauen ein verbindliches gemeinsames Leben zu führen, mit dem Ziel, dadurch für die Gesellschaft eine heilsam wirkende Gruppe zu schaffen. Auf der Grundlage der Erkenntnisse des Psychiaters Fritz Künkel (1889–1956), einem führenden Vertreter der Individualpsychologie, wollte die Gemeinschaft insbesondere Menschen mit psychischen Erkrankungen ... mehr