Klostername: Passau, Niedernburg, Ortsname: Passau Niedernburg in Passau – Wallfahrtsort der Ungarn
Schon um die Mitte des 8. Jahrhunderts soll Herzog Tassilo III. in Passau auf dem „Ort“, der Landzunge zwischen Donau und Inn, ein Kanonissinnen-Stift errichtet haben. Archäologische Funde belegen einen Kirchenbau aus jener Zeit, in der durch den hl. Bonifatius das Bistum Passau gegründet wurde. Die erste überlieferte urkundliche Erwähnung des Damenstifts ist eine Urkunde König Arnulfs aus dem Jahr 888.
Die Kanonissinnen von ... mehr
Klostername: Passau, Maristenkloster, Ortsname: Passau Passau, Maristenkloster – Innenstadt-Seelsorge
Die Maristen sind seit 1978 in Passau ansässig. Sie bauten ihr Kloster an die Votivkirche an, die in der Heiliggeistgasse am Eingang zur Fußgängerzone liegt. An dieser Stelle befand sich einst das Franziskanerkloster mit der von 1613 bis 1619 errichteten barocken Klosterkirche. Kloster und Kirche fielen 1680 dem Stadtbrand zum Opfer und wurden danach wieder hergestellt. Nach der Säkularisation im Jahr 1803, die die Aufhebung des Klosters ... mehr
Klostername: Passau, Marienstift, Ortsname: Passau Passau, Marienstift, Kloster der Salvatorianerinnen – Soziale und pädagogische Dienste für die Gesellschaft
Die Kongregation der „Schwestern vom Göttlichen Heiland“, wie die Salvatorianerinnen heißen, wurde 1888 von Pater Franziskus vom Kreuz Jordan und Schwester Maria von den Aposteln, geborene Freiin von Wüllenweber (durch Papst Paul VI. 1968 selig gesprochen) in Tivoli bei Rom gegründet. Die Gemeinschaft engagiert sich weltweit im sozialen Bereich und bei der Verkündigung der Heilsbotschaft Jesu Christi. Um ... mehr
Klostername: Pfarrkirchen, Franziskanerkloster Gartlberg, Ortsname: Pfarrkirchen Franziskanerkloster Pfarrkirchen - Die Brüder auf dem Gartlberg
Die Ansiedlung der Franziskaner in Pfarrkirchen stand in engem Zusammenhang mit der wachsenden Volksfrömmigkeit in der Barockzeit. Seit 1660 betreuten alljährlich in den Sommermonaten einige Franziskaner aus Eggenfelden die 1659 entstandene Wallfahrt zu einem Bildnis der Schmerzhaften Muttergottes in einer Holzkapelle auf dem Gartlberg.In den Jahren 1669 bis 1688 wurde auf der Anhöhe die heutige Wallfahrtskirche erbaut. Architekt war Domenico Zuccali, ein Mitglied ... mehr
Klostername: Pfarrkirchen, Salvatorkolleg Gartlberg, Ortsname: Pfarrkirchen Pfarrkirchen, Salvatorkolleg Gartlberg – Religiöses Zentrum der Region
Nachdem die Franziskaner 1802 im Zuge der Säkularisation den Gartlberg verlassen mussten, sollte es 120 Jahre dauern, bis sich wieder Ordensleute fanden, die die einstmals bedeutende Wallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes betreuen. Die Gemeinschaft der Salvatorianer wurde 1881 von dem deutschen Priester Johann B. Jordan (1848–1918) als apostolische Lehrgesellschaft ins Leben gerufen. Ihr Auftrag besteht darin, die Lehre Christi zu verkünden, zu verbreiten und ... mehr
Klostername: Rinchnach, Ortsname: Rinchnach
Rinchnach, Benediktinerkloster – Kolonisierung des Bayerischen Waldes
Der Legende nach lebte der Benediktiner Gunter aus Niederaltaich seit 1008 im Bayerischen Wald als Einsiedler. 1011 ließ er sich an der späteren Wallfahrtskirche Frauenbrünnl nieder. Ein Jahr später gab er seine Zelle auf und schloss sich mit anderen Mönchen zusammen, um mit ihnen an dem nahe gelegenen Fluss Rinchnach ein Kloster zu gründen. Innerhalb von acht Jahren entstand hier eine Niederlassung, deren Kirche ... mehr
Kloster Asbach - Benediktiner im Rottal
Die Gründung des Benediktinerklosters Asbach erfolgte in der umfassenden kirchlichen Reformbewegung im Bistum Passau während des Investiturstreits. Wohl noch zu Lebzeiten des Bischofs Altmann (gest. 1091), der im "Necrologium Aspacense" verzeichnet ist, stiftete Christina, die Witwe des Gaugrafen Gerold von Frauenstein und Ering, in dem Ort südlich der Rott eine Mönchszelle. Besiedelt wurde Asbach von Benediktinern der oberösterreichischen Abtei Lambach. Während des großen Kampfes zwischen ... mehr
Klostername: St. Oswald, Ortsname: St. Oswald-Riedlhütte St. Oswald ? Pauliner, Augustiner und Benediktiner an heilkräftiger Quelle
Am Ursprung einer als heilkräftig bekannten Quelle stiftete der Landgraf Johann von Leuchtenberg im Jahr 1396 ein Kloster. Es wurde mit den weiß gekleideten Paulinermönchen besetzt, einem aus Ungarn stammenden Orden, der in Bayern sonst kein Kloster besaß. Als wirtschaftliche Grundlage wurde der Stiftung unter anderem die Pfarrei Grafenau überlassen. Streit und Hussiteneinfälle bewirkten, dass der Provinzial und das Kapitel des ... mehr
Klostername: Landau, Franziskanerkloster Maria auf dem Felsen, Ortsname: Stadt Landau an der Isar Franziskanerkloster Landau an der Isar - Maria auf dem Felsen
Nahe der kleinen Stadt Landau in Niederbayern entstand um das Jahr 1658 eine Wallfahrt zu einem in einer Grotte aufgestellten Marienbild. Auf Befehl der kurfürstlichen Regierung erbaute man 1680/82 um die Grotte herum die so genannte Steinfelskirche.Ab 1683 betreuten alljährlich in den Sommermonaten mehrere Franziskaner aus dem Konvent Dingolfing als Gäste die Wallfahrt zur "Maria auf dem Felsen". Hierzu war ... mehr
Klostername: Tettenweis, Ortsname: Tettenweis Tettenweis, Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud – Tochterkloster der Abtei Frauenwörth
Im ausgehenden 19. Jahrhundert war der Zustrom in die Ordensberufe so groß, dass in fast allen Klöstern Platzmangel herrschte. Auch die Benediktinerinnenabtei Frauenwörth, die auf der Fraueninsel im Chiemsee beheimatet ist, konnte die Schar an Postulantinnen nicht mehr unterbringen. Man entschloss sich daher zur Gründung eines Tochterklosters. Unter Priorin Caecilia Trischberger (1899–1913) kam es im August 1899 zum Kauf des Schlossguts Tettenweis ... mehr