Jüdisches Leben
in Bayern

Arnold Erlanger Kaufmann, KZ-Überlebender

Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Arnold Erlanger über seine Begegnung mit Dr. Josef Mengele im Vernichtungslager Auschwitz.

Biogramm

Arnold Erlanger stammte aus Ichenhausen. Er war der Sohn des Metzgers Levi Erlanger (1882–1943) und dessen Frau Hedwig Erlanger, geb. Gutmann (1887–1942). Arnold Erlanger floh vor der Verfolgung durch das NS-Terrorregime in die Niederlande. Nach der Besetzung des Landes durch deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg wurde er verhaftet und kam in verschiedene Konzentrationslager: Er war im Durchgangslager Westerbork sowie in den Konzentrationslagern Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg interniert. Nach der Befreiung 1945 kehrte Arnold Erlanger zurück in die Niederlande. 1947 heiratete er eine jüdische Witwe mit zwei Töchtern und wanderte er nach Australien aus. 2007 verstarb Arnold Erlanger in Melbourne/Australien.

Themen
  • Holocaust / Shoah
  • KZ Auschwitz
Signatur: zz-0415.01
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