geb. 14.02.1896, Königsberg (Kalinigrad)
gest. 30.05.1861, München
Wirkungsort: Berlin | London | Los Angeles
"Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon eine Menge von mir gehört": Werner Richard Heymann wurde ab den 1920er Jahren für seine Film- und Unterhaltungsmusik bekannt. Er komponierte unter anderem 1932 für die Comedian Harmonists das Lied "Irgendwo auf der Welt", das zur Hymne der Exildeutschen während der NS-Diktatur werden sollte. Obwohl dem jüdischen Künstler von der NSDAP eine Vorzugsbehandlung angeboten wurde, entschied sich Werner R. Heymann für das Exil und setzte seine Karriere ab 1937 in Hollywood fort. Dort wurde er für seine Arbeit mehrfach für den Oscar nominiert. Er schrieb unter anderem die Musik für Ernst Lubitschs "Sein oder Nichtsein" (1942). Heymann zog 1951 nach München, damals die aufstrebende Filmmetropole Westdeutschlands. In vierter Ehe heiratete er 1952 Elisabeth Millberg (1922-2005), die ihm sein einziges Kind Elisabeth verh. Trautwein schenkte.