Louise Loewenfels wurde in eine jüdische Familie geboren. In Ingolstadt besuchte sie die Höhere Töchterschule des Klosters Gnadenthal. Nach einer Ausbildung zur Kindergärtnerin ließ sich Luise Loewenfels am 25. November 1935 in der Klosterkirche der Dernbacher Schwestern zu Hehn taufen. Wegen der antisemitischen Verfolgung durch die Nationalsozialisten floh sie in die Niederlande und fand im Kloster Geleen Aufnahme. Bereits am 8. September 1940 legte sie dort unter dem Ordensnamen Maria Aloysia die ewigen Gelübde ab. Im Jahr 1940 annektierte NS-Deutschland die Niederlande. Schwester Aloysia Lowenfels wurde mit 144 weiteren jüdischstämmigen Ordensleuten (darunter die hl. Edith Stein) verhaftet und am 09. August 1942 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet. Seit 2015 läuft der Prozess ihrer Seligsprechung.
Jüdisches Leben
in Bayern
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Maria Aloysia (Luise) Loewenfels Ordensschwester ADJC, Blutzeugin der NS-Diktatur
GND: 123012163
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