Julius Wolfgang Schülein studierte Jura, bevor er sich der Malerei zuwandte. Schülein ist Gründungsmitglied und ein bedeutender Vertreter der Neuen Münchner Sezession, einer Variante des Impressionismus. Von 1908 bis 1930 arbeitete er in einem Schwabinger Atelier in der Leopoldstraße 21 und wohnte nahebei in der Trautenwolfstraße. Sein Oeuvre wurde durch intensive Naturerfahrungen beeinflusst. Julius Schülein präsentierte seine Bilder auf internationalen Ausstellungen und gewann das Lob seiner Kritiker. Sein bedeutenstes Gemälde "Beim Bahnhof Montparnasse" befindet sich heute in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus. Gemeinsam mit seiner Frau Suzanne Carvallo-Schülein (1883-1972) und Tochter Katharina zog er zunächst nach Berlin und wanderte 1933 nach Frankreich aus. Im Jahr 1941 floh die Familie in die USA. Die Akademie der Künste in München verlieh ihm 1951 die Ehrenprofessur.
Jüdisches Leben
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Julius Wolfgang Schülein (Schuelein) Kunstmaler und Graphiker
GND: 117751472
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