Der gebürtige Münchner Joseph (später anglisiert Josef) Breitenbach sollte eigentlich in das Weinhandelsgeschäft seiner Familie einsteigen und machte daher nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung. Anschließend studierte er jedoch Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität und engagierte sich in der SPD-Jugend. 1918 beteiligte er sich an der Novemberrevolution und wirkte auch in der Münchner Räteregierung mit. 1931 eröffnete Breitenbach in München sein erstes Fotostudio. Nach der NS-Machtübernahme ging Breitenbach nach Paris, wo er unter anderem die zahlreichen Exildeutschen aus der Künstlerszene fotografierte. Nach dem Fall von Paris 1941 floh Josef Breitenbacher in die USA. Bereits 1944 wurde Breitenbach an das "Black Mountain College" in North Carolina berufen. Später erhielt er offizielle Aufträge von den Vereinten Nationen, seine Werke werden in Museen und Galerien ausgestellt.
Jüdisches Leben
in Bayern
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Josef Breitenbach Fotograf
GND: 119365359
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