Ignaz Bing betrieb mit seinem Bruder und Juniorpartner Adolf Bing in Nürnberg zunächst einen erfolgreichen Großhandel für Kurzwaren und Haushaltsartikel. Ein entfernter Vetter lebte mit seiner Familie ebenfalls in der Stadt, Hopfengroßhändler Berthold Bing (1847–1915). Ignaz und Adolf Bing produzierten ab 1879 in einer eigenen Metallwarenfabrik. Aus ihr entwickelten sich bis 1914 die Bing-Werke AG mit einem globalem Absatzmarkt, nach eigenen Angaben die "größte Spielwarenfabrik der Welt". Die Unternehmensgruppe produzierte zuletzt nicht nur hochwertige Technik-Spielwaren, sondern auch Haushaltsgeräte, Öfen und Badezubehör. Nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 musste das Unternehmen in Konkurs gehen. Vor allem die Miniatureisenbahnen der Bing-Werke sind heute international gefragte Sammlerstücke.
Jüdisches Leben
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Ignaz Bing Fabrikant von Metall- und Spielwaren
GND: 119320282
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