Heinrich Heine hat nur ein Dreivierteljahr in München verbracht, von November 1827 bis Juli 1828. Vergeblich machte er sich Hoffnung auf eine Professur an der Ludwig-Maximilians-Universität, außerdem litt seine Gesundheit unter dem ungewohnten Klima. Trotzdem setzte er seiner Zeit in Bayern mit einer ironisch-liebevollen Beschreibung in den "Reisebildern" 1830 ein literarisches Denkmal. Außerdem arbeitete er 1831 und 1840-1848 in Paris als fester Korrespondent für die Augsburger Allgemeine Zeitung. Heine machte die Sprache des Alltags lyrikfähig und erhob den Feuilleton zur gehobenen literarischen Gattung.
GND: 118548018
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