Gertrude Fehr (eigentlich Fehr-Fuld) war eine Pionierin der modernen Kunstfotografie. Die gebürtige Mainzerin erlernte in München die Grundlagen der Technik und eröffnete in Schwabing ihr erstes Studio. Zusammen mit ihrem Lebenspartner, dem Schweizer Maler Jules Fehr (1890-1971), emigrierte sie 1933 nach Frankreich, wo sie auch heirateten. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste das Ehepaar in die Schweiz fliehen. Dort gründeten sie eine Schule für Fotografie, wo Gertrude Fehr eine ganze Generation erfolgreicher KünstlerInnen inspirierte. Ab 1960 arbeitete sie wieder als selbstständige Fotografin und porträtierte die internationale Prominenz. Ihre Werke bereichern heute unter anderem den Photo Elysée (Lausanne), das Museum Folkwang (Essen) sowie das Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum.
Jüdisches Leben
in Bayern
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Gertrude Fehr Fotografin
GND: 12947522X
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