Felix Fechenbach wuchs in Würzburg auf und schloss sich der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung an. Wegen einer Verwundung im Ersten Weltkrieg wurde er zum Innendienst nach München versetzt, wo er Kurt Eisner kennen lernte und sich später der USPD anschloss. Fechenbach war an der Novemberrevolution 1918 und der kurzlebigen Bayerischen Räterepublik 1919 beteiligt. Von 1922 bis 1924 saß er wegen seiner politischen Rolle als persönlicher Sekretär Kurt Eisners in Haft. Anschließend arbeitete Fechenbach für mehrere Zeitungen, veröffentlichte politische und belletristische Werke. Er war unter anderem mit Bertolt Brecht, Albert Einstein und Kurt Tucholsky befreundet. 1933 erhielt er von den Nationalsozialisten ein Berufsverbot, kam in Schutzhaft und wurde auf dem Weg in das Konzentrationslager Dachau ermordet.
Jüdisches Leben
in Bayern
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Felix Fechenbach Schriftsteller, Redakteur
GND: 118532146
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