Jüdisches Leben
in Bayern

Aub Gemeinde

In der Stadt Aub lebten Juden bereits im Mittelalter. Erstmals wird der Ort anlässlich der Judenverfolgung durch die Horden des "Ritters Rindfleisch" 1298 genannt. 1327 wurde der Jude Man von Aub in Nürnberg als "Judenbürger" aufgenommen. Ein Saul von Aub wird 1333 in Köln genannt. Im Juli 1336 wurden während der Armleder-Verfolgung wiederum Juden in Aub ermordet.

Bevölkerung 1910

Literatur

  • Töllner, Axel / Haas, Hans-Christof: Aub, in: Wolfgang Kraus, Gury Schneider-Ludorff, Hans-Christoph Dittscheid, Meier Schwarz (Hrsg.): Mehr als Steine... Synagogen-Gedenkband Bayern, Band III/1: Unterfranken, Teilband 1. Erarbeitet von Axel Töllner, Cornelia Berger-Dittscheid, Hans-Christof Haas und Hans Schlumberger unter Mitarbeit von Gerhard Gronauer, Jonas Leipziger und Liesa Weber, mit einem Beitrag von Roland Flade, Lindenberg im Allgäu 2015, S. 561-584
  • Harburger, Theodor: Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern, hg. von den Central Archives for the History of the Jewish People, Jerusalem, und dem Jüdischen Museum Franken – Fürth & Schnaittach., 3 Bde., Fürth 1998, Bd. 2. S. 24-28
  • Weinberg Magnus, Die Memorbücher der jüdischen Gemeinden in Bayern, 2 Bde., Frankfurt/Main 1937 u. 1938, hier Bd.1, S. 19-34
  • Pomerance, Aubrey: Die Memorbücher der jüdischen Gemeinden in Franken, in: Michael Brenner / Daniela F. Eisenstein (Hrsg.): Die Juden in Franken, München 2012, S. 95-113