Josef Bachmaier Seit 1974 Wirt des Theater im Fraunhofer
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef „Peppi“ Bachmaier den Alltag seines Vaters als Metzger in den 1950er/60er-Jahren, den Wandel der Fleischnachfrage in der Nachkriegszeit und die eigene Metzgerlehre bei seinem Vater. Darüber hinaus spricht er vom frühen Interesse seines ehemaligen Geschäftspartners Uwe Kleinschmidt an einer ökologischen Lebensweise.
Sr. Margit Bauschke Ordensschwester (Missionsdominikanerin); Krankenschwester; Feldenkraislehrerin
Im hier gezeigten Ausschnitt erläutert Sr. Margit Bauschke, weshalb sie sich für ein Leben in einer geistlichen Ordensgemeinschaft entschieden hat. Sie schildert die Ordensausbildung der Novizinnen im Kloster Schlehdorf und die damit verbundene Mission in Südafrika. Außerdem thematisiert sie ihre anfänglichen Zweifel am Ordensleben während ihres eigenen Noviziats.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Sigrid Beucker über geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Frauen und Männern während ihrer Ausbildung bei der Diakonie.
Horst Fiedler Erzieher, Diakon, Heimleiter
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Horst Fiedler über die Arbeit als Erzieher in der Diakonenschule Rummelsberg Ende der 1960er-Jahre.
Edith Frank Flüchtling, Lehrerin, Ortsheimatpflegerin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Edith Frank über den Ablauf der Lehrstellensuche in Neutraubling zur Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg: Jugendliche Arbeiter wurden händeringend gesucht, die Vermittlung lief über Beziehungen.
Christa Gebel Gewerkschaftsfunktionärin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Christa Gebel ihre Eindrücke vom Flüchtlingslager Allach, nachdem sie 1946 nach Abschluss ihrer Ausbildung dort als Fürsorgerin tätig wurde.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hans Grau über die Ausbildungsbedingungen im Büttnerhandwerk, die Wanderjahre sowie über die Voraussetzungen für die Zulassung zur Meisterprüfung.
Roland Hacker Technischer Zeichner, Diakon
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Roland Hacker seine Diakonenausbildung in Rummelsberg.
Maria Hammerl Bauzeichnerin; Diplom-Ingenieurin (FH)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Hammerl über die Berufsausbildung zur Bauzeichnerin ab 1963, das Studium des Ingenieurwesens am Polytechnikum in Regensburg ab 1967, die Situation als einzige Frau in ihrem Studiengang, das Studentenleben in Regensburg in den 1960er-Jahren sowie über die Herkunft ihrer Kommilitonen.
Rosi Hasenstab Bankkauffrau; Volksmusikantin und Heimatdichterin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Rosi Hasenstab über den niedrigen Stellenwert der Volks- bzw. Mittelschule heute sowie darüber, wie sie 1965 zu einer Lehrstelle bei der Volksbank Vilseck kam. Außerdem schildert sie ihre Liebe zum Schreiben.
Christina Haubrich Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen); Präsidentin des Kneipp-Bundes e.V.
Im hier gezeigten Ausschnitt erklärt Christina Haubrich das ganzheitliche Gesundheitskonzept von Sebastian Kneipp, das neben der körperlichen immer auch die seelische Gesundheit mit in den Blick nimmt. Zudem erinnert sie sich an ihr prägendes Freiwilliges Soziales Jahr beim Diakonissenkrankenhaus in Augsburg. Als eines der Hauptprobleme in der heutigen Krankenpflege benennt sie die häufig fehlende Zeit, um sich den Patienten ausreichend zuzuwenden.
Nanette Herz Landwirtin; Kreisbäuerin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Nanette Herz über das Aufkommen der Pestizide in der Landwirtschaft in den 1960er-Jahren. Dabei beschreibt sie, wie sich das Bewusstsein über den Einsatz der Spritzmittel auf den Feldern auch durch die zunehmend verbesserte schulische Ausbildung der Landwirte wandelte.
Wolfram Höfler 2010-2016 Federführender Feuerwehrkommandant der Stadt Bad Aibling
In diesem Ausschnitt erklärt Wolfram Höfler seine Motivation für den Beitritt zur Rosenheimer Feuerwehr während seiner Schulzeit. Er spricht über die Entwicklung der Feuerwehrausbildung und über die Aufgaben der Feuerwehr.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Kathi Hutter über die Auswirkungen des fehlenden Nachwuchses an Diakonissen und spricht über die möglichen Gründe dafür.
Prof. Wolfgang Ischinger Diplomat; 2008-2022 Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz
Der Diplomat Prof. Wolfgang Ischinger beschreibt die Diplomatie als die Kunst des Zuhörens. Zudem erklärt er, wie sich ausgehend von einem Jahr als Austauschschüler in den USA und einem späteren Praktikum bei den Vereinten Nationen der Wunsch entwickelte, als Diplomat zu arbeiten. Er geht auch auf sein Aufwachsen auf der Schwäbischen Alb und die Sehnsucht nach seiner Kindheit und Heimat ein.
In diesem Ausschnitt schildert Christiane Karg ihre tiefe und lebenslange Verbundenheit zur Musik und macht Mut, sich auch für anspruchsvolle Lebens- und Berufswege zu entscheiden.
Die Sopranistin Christiane Karg kritisiert den Leistungsdruck für junge Musiker. Musikwettbewerbe sind aus ihrer Sicht problematisch, gleichzeitig aber auch unerlässlich als Teil der heutigen Leistungsgesellschaft.
Hugo Karpf Gewerkschaftsfunktionär; Politiker (CSU)
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Hugo Karpf über seine Lehrzeit als Schneidergeselle.
Hugo Karpf Gewerkschaftsfunktionär; Politiker (CSU)
Hugo Karpf berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von seiner Wanderschaft als Schneidergeselle über Köln nach Elberfeld (Wuppertal) und die dabei gemachten Erfahrungen.
Karoline Künstler Lehrerin, Palästina-Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Karoline Künstler die landwirtschaftliche Frauenwirtschaftsschule Wolfratshausen, deren Schulleiterin sie ab 1934 war. In dieser Position versuchte sie, jüdischen Schülerinnen durch die Ausbildung zur Auswanderung aus dem "Dritten Reich" zu verhelfen.
Der Musikproduzent Reinhold Mack beschreibt, welche naiven Vorstellungen er von der Arbeit in einem Tonstudio hatte, als er noch als Auslieferungsfahrer für Münchner Apotheken tätig war. Er geht auf seine zunächst glücklosen Bewerbungsversuche bei verschiedenen Münchner Tonstudios ein, bevor er schildert, wie er sich im Union Studio vorstellen und dort eine Lehre zum Tontechniker beginnen durfte.
Marianne Pesold Landwirtschaftslehrerin; Sachgebietsleiterin bei der Regierung der Oberpfalz
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Marianne Pesold über die Emanzipation der Frau in der Landwirtschaft sowie über die Bedeutung der Bäuerin für ihren Heimatort.
Hans-Joachim Pfau Schreinermeister; Heimatvertriebener aus Westpreußen
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hans-Joachim Pfau über die Ankunft seiner Familie in Bad Hersfeld, die Schwierigkeiten bei der Integration als Geflüchteter, seine berufliche Ausbildung zum Schreiner sowie über seine Entscheidung auf Wanderschaft zu gehen, um Arbeit zu finden.
Charlotte Ruhland Ehemalige Arbeitsvermittlerin in Waldmünchen und Cham
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Charlotte Ruhland, wie ihr Vater an den Folgen einer Kriegsverletzung verstorben ist und sie mit einer alleinerziehenden Mutter und drei Geschwistern in Rötz während der Nachkriegszeit aufgewachsen ist. Zudem erklärt sie, wie sie nach einer Lehre zur Büroangestellten bei der Stadt Rötz eine Stelle beim Arbeitsamt in Waldmünchen annahm und welche Betriebe es dort zu dieser Zeit gab.