Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Werner Loval davon, wie seine jüdische Familie seit 1750 in der Umgebung von Bamberg gelebt hat. Seine Onkel waren hochdekorierte Soldaten im Ersten Weltkrieg gewesen, und die Familie konnte sich nicht vorstellen, aus der Heimat vertrieben zu werden. Nur ein Cousin hatte Hitlers "Mein Kampf" gelesen und wanderte 1933 aus.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Werner Loval über die Panik, die nach der Reichspogromnacht unter den Juden in Deutschland ausbrach, und wie seine Eltern versuchten, 1939 in die USA auszuwandern.
Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie er im September 1939 seine Lehre nicht beenden durfte. Der nationalsozialistische Reichsnährstand veröffentlichte eine Liste mit Berufen, die für Juden und 'Halbjuden' verboten waren, darunter auch die Gutsinspektorenlaufbahn.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Adi Maislinger, wie er nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 in München bei Freunden untertauchte, um der ersten Verhaftungswelle zu entgehen. Die Kommunisten waren auf die Illegalität vorbereitet und agierten in Fünfergruppen.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adi Maislinger von seinen beiden Verhaftungen, die er bereits vor 1933 erlebte.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adi Maislinger über die ersten Wochen in der Illegalität nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933. Gemeinsam mit anderen Kommunisten druckte er heimlich eine verbotene Zeitung, die sie in München verteilten.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Adi Maislinger konspirative Verhaltensweisen in der Illegalität in München und wie er einem Kameraden eine Unterkunft verschaffte.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adi Maislinger von einer kommunistischen Flugblattaktion im November 1933 in München.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adi Maislinger von der Anlieferung kommunistischen Informationsmaterials aus Zürich und dessen Unterbringung und Verteilung in München.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Adi Maislinger, in welchen Münchner Stadtteilen und auf welche Weise er illegal Informationsmaterial der KPD verteilte.
Maria Mandlinger Gewerkschafterin
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Maria Mandlinger über die populärsten Medien in Glonn in der Zeit vor und ab der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten. Dabei geht sie insbesondere auf die NS-Zeitung „Völkischer Beobachter“ und auf die Propagandawirkung der via „Volksempfänger“ empfangbaren Rundfunksendungen, insbesondere die Hitler-Reden ein.
Maria Mandlinger Gewerkschafterin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Mandlinger über ihre zunächst begeisterte Reaktion auf den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs durch den deutschen Überfall auf Polen. Danach beschreibt sie den Wandel der Kriegsstimmung in der Bevölkerung, insbesondere nach der Schlacht um Stalingrad 1943.
Franz Mörtl Widerstandskämpfer, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Mörtl von seiner Ankunft im KZ Dachau und den dort ausgeübten Strafen (Krummschließen).
Josef Mörtl Widerstandskämpfer, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Josef Mörtl über seine Begegnung mit Heinrich Himmler im Konzentrationslager Dachau (1939).
Gustl Müller-Dechent Widerstandsaktivist gegen das NS-Regime, Journalist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gustl Müller-Dechent über die Widerstandstätigkeit der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) für München-Süd nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und seine Internierung im KZ Dachau.
Franz Olah KZ-Überlebender; Zwangsarbeiter; Politiker (SPÖ)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet der spätere österreichische Innenminister Franz Olah von der Zwangsarbeit im Steinbruch des KZ Flossenbürg.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Erich Ortenau über die Flucht aus Bad Reichenhall per Fahrrad nach Italien im Juni 1939.
In folgendem Ausschnitt spricht Erich Ortenau über seine Erfahrungen während der Reichspogromnacht 1938 in Bad Reichenhall. Die Fenster seines Familienhauses wurden eingeschlagen, aber seine Familie erfuhr auch Hilfe aus der Nachbarschaft.
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz seine damalige Wahrnehmung der jüdischen Bevölkerung Ambergs vor Kriegsbeginn. Zudem erklärt er, wie im Rahmen der Reichspogromnacht 1938 die Amberger Synagoge zerstört wurde und er die öffentliche Verbrennung ihrer Inneneinrichtung miterlebte.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Anna Pröll ihre Jugend in einem eher national und vaterländisch geprägten Turnverein in Augsburg-Pfersee. Als ihr Vater 1931 völlig überraschend zur KPD ging, kam auch sie auf Versammlungen und Demonstrationen in Augsburg mit den politischen Forderungen der Kommunisten in Berührung. 1932 stellte sie einen Aufnahmeantrag in die Partei und hörte Vorträge über die von Hitler ausgehenden Gefahren.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anna Pröll von der Verhaftung ihres Vaters und von der Verfolgung ihrer Familie durch die Poltische Polizei gegen Ende der Weimarer Republik. Außerdem schildert sie, wie sie die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten erlebte, in deren Folge auch ihre Mutter verhaftet wurde. Danach schloss sich Anna Pröll mit anderen Jugendlichen zusammen, um Widerstand zu leisten.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Anna Pröll ihre Aktivitäten im Widerstand gegen Hitler und die Nationalsozialisten. Auf Klebezetteln und Flugblättern verbreiteten sie Botschaften wie "Hitler bedeutet Krieg!" Die Gestapo war der Gruppe auf der Spur, konnte sie zunächst aber nicht stellen.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anna Pröll von der Verhaftung ihrer Widerstandsgruppe am 01.09.1933 durch Polizei und SA. Einer ihrer Mitstreiter wurde beim Verhör schwer misshandelt.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet die KPD-Widerstandsaktivistin Anna Pröll von ihrer Inhaftierung im Gefängnis München-Stadelheim 1933/34.