Ev. Ordensgemeinschaft: Lebensgemeinschaft für die Einheit der Christen auf Schloss Craheim, Ortsname: Stadtlauringen Lebensgemeinschaft für die Einheit der Christen auf Schloss Craheim, Stadtlauringen-Wetzhausen Das nordöstlich von Schweinfurt gelegene Schloss Craheim wurde nach Plänen des Nürnberger Architekten Hans Jakober zwischen 1908 und 1910 im Auftrag des königlich-preußischen Rittmeisters Crafft Freiherrn Truchsess von und zu Wetzhausen und seiner Frau Clara errichtet, einer Tochter des Deutsch-Amerikaners Charles Erhart, der den Pharmakonzern Pfizer mitgründete. Die Vierflügelanlage im klassizistisch-historisierenden Stil liegt inmitten einer weitläufigen Parkanlage und diente bis 1943 ... mehr
Klostername: Banz, Ortsname: Staffelstein Kloster Banz ? Burgberg und Hort barocker Gelehrsamkeit
Die Benediktinerabtei Banz war bis zur Säkularisation das älteste Kloster am Obermain. Auf einem Bergsporn über dem Maintal thront noch heute die Klosteranlage. Ihre Kirche zählt zu den herausragenden Bauten des fränkischen Barock.
Bereits im frühen Mittelalter war der Banzer Berg durch eine Ringwallanlage befestigt. Im späten 10. Jahrhundert errichteten die Grafen von Schweinfurt eine Burg. In ihren Mauern stiftete Alberada, eine ... mehr
Klostername: Pfaffenmünster (Münster), Ortsname: Steinach Pfaffenmünster ? Rodungskloster der Agilolfinger und Kollegiatstift
Das Urkloster Münster wurde bereits im 8. Jahrhundert aus dem Familiengut der Agilolfinger von Herzog Odilo (gest. 748) oder Herzog Tassilo III. (reg. 742-788) gegründet. Es entstand etwa zeitgleich mit den Klöstern Niederaltaich und Metten. Diese Klöster am Rande des Bayerischen Waldes hatten die Aufgabe der Rodung des Gebiets.
Münster ging in den Ungarnstürmen des 10. Jahrhunderts unter. Die Säkularisierung des klösterlichen Guts durch ... mehr
Steingaden, Prämonstratenser – Hauskloster der Welfen
Herzog Welf VI. (1115–1191), Sohn von Herzog Heinrich IX. von Bayern, gründete Kloster Steingaden im Jahr 1147 an der Fernstraße, die von Augsburg über Schongau zum Alpenpass führte. Die Niederlassung sollte als Hauskloster und Grablege der Welfen dienen. Welf VI. übergab es der Prämonstratenserabtei Rot an der Rot zur Besiedlung mit Mönchen. 1156 wurde das Kloster, das von Anfang an Reichsfreiheit genoss, unmittelbar dem Papst ... mehr
Das Straubinger Karmelitenkloster ? Ein marianischer Wallfahrtsort
Mit Einwilligung von Papst Urban V. verlegten die Regensburger Karmeliten bei St. Oswald wegen der häufigen Hochwasser im Jahr 1368 ihre Niederlassung nach Straubing. Albert Steinhaut, Propst des Hochstifts zu Augsburg und Bürger von Straubing, schenkte dem Konvent einen Bauplatz gegenüber dem 1356 errichteten Herzogschloss. Herzog Albrecht I., Regent des 1353 entstandenen Herzogtums Straubing-Holland, ließ den Ordensbrüdern Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel besondere ... mehr
Klostername: Straubing, Kapuzinerkloster, Ortsname: Straubing Straubing, Kapuzinerkloster – Volksnahe Bußprediger und Seelsorger
Der bayerische Herzog Maximilian (Amtszeit 1598–1651; seit 1623 Kurfürst) war ein besonderer Wohltäter des Kapuzinerordens. Er setzte im Kampf gegen die Protestanten und Kalvinisten sein Vertrauen auf die Bettelorden, die aufgrund ihrer seelsorgerischen Fähigkeiten, ihrer wortgewaltigen Predigten und ihres vorbildlichen und bescheidenen Lebenswandels viel Zuspruch in der Bevölkerung hatten. Nach München und Landshut war die Niederlassung der Kapuziner in Straubing die dritte direkte Stiftung ... mehr
Das Ursulinenkloster in Straubing ? Bildung für die weibliche Jugend
Während die Straubinger Knaben seit 1631 bei den Jesuiten unterrichtet wurden, gab es keine entsprechende Bildungsstätte für die Mädchen. Mit der Bitte um Unterstützung in dieser Angelegenheit wandten sich daher die Straubinger Bürger und der Klerus an das Landshuter Ursulinenkloster (gegründet 1668). 1691 erwarb der Konvent ein Haus des Baron Riesenfeld hinter dem Karmeliterkloster an der Stadtmauer. Dort wurden die Klosterräumlichkeiten ... mehr
Klostername: Straubing, Kollegiatstift, Ortsname: Straubing Kollegiatstift Straubing ? Im Dienst der katholischen Reform
Anfang des 16. Jahrhunderts hatte sich die Lehre Luthers in Straubing schnell verbreitet. Bereits 1523 galt die Gäubodenstadt als das Hauptzentrum der Reformation in Niederbayern. Nach dem Augsburger Religionsfrieden im Jahr 1555 waren dem bayerischen Herzog Albrecht V. (1550-1679) jedoch die rechtlichen Mittel gegeben, von den Straubingern die Rückkehr zum alten Glauben zu verlangen. 1558 schickte der Herzog Petrus Canisius, den berühmten Jesuitenprediger, ... mehr
Klostername: Straubing, Franziskanerkloster, Ortsname: Straubing Franziskanerkloster Straubing - Ein Jahrhundert im Gäuboden
Im Gegensatz zu den kleinen Ansiedlungen der Franziskaner in Dingolfing, Landau an der Isar oder Pfarrkirchen ging bei der Niederlassung in Straubing die Initiative vom Orden selbst aus. Straubing besaß bereits zahlreiche Klöster, auch Karmeliten und Kapuziner. So waren die Minderbrüder als Konkurrenz lange Zeit in der Stadt nicht erwünscht.Erst im Frühjahr 1702 durften sich die Franziskaner in Straubing ansässig machen, zunächst in einem ... mehr
Klostername: Straubing, Azlburg, Ortsname: Straubing Azlburg bei Straubing Heimstatt für Kranke und Bedürftige
Der Orden der Elisabethinerinnen hatte sich ganz der Krankenpflege und Fürsorge vor allem weiblicher Bedürftiger verschrieben. Vertreterinnen dieser klösterlichen Gemeinschaft aus Prag bemühten sich 1748 vergeblich in München oder Landshut eine Ordensniederlassung zu gründen. Auf dem Rückweg in ihr Prager Kloster machten sie Halt in Straubing und versuchten hier ihr Glück. Die Stadt lehnte jedoch ab. Straubing besaß bereits ein Krankenhaus. Das ... mehr