Klostername: Rosenheim, Ortsname: Rosenheim
Rosenheim, Kapuzinerkloster – beliebte Beichtväter und Prediger
Herzog Maximilian I. (1597–1651) war sehr daran gelegen, in der so genannten Gegenreformation den katholischen Glauben in seinem Land wieder zu bestärken. In München ließ er im Jahr 1600 das erste Kapuzinerkloster auf bayerischem Boden erbauen. Als der Regent 1604 in Rosenheim weilte, nahm er bei dem wohlhabenden Bürger Martin Papin Quartier. Bei diesem Aufenthalts reifte der Plan, in der Stadt ebenfalls ein Kapuzinerkloster ... mehr
Klostername: Rothenburg o.d. Tauber, Terziarenkloster, Ortsname: Rothenburg o.d. Tauber
Die Terziaren zu Rothenburg ? Im Dienst der Nächstenliebe
Terziaren der Franziskaner, auch ?Minderbrüder? oder ?Minoriten? genannt, schlossen sich im 14. Jahrhundert in Rothenburg ob der Tauber zu einer Bruderschaft zusammen (Terziaren sind Angehörige einer Ordensgemeinschaft, die zwar nach der anerkannten Regel, aber nicht in klösterlicher Gemeinschaft leben). Die Vereinigung in Rothenburg wählte die dritte Regel des hl. Franziskus. Anfangs besaßen sie kein eigenes Gebäude und erhielten im Franziskanerkloster Unterkunft. Erst ... mehr
Klostername: Rothenburg o.d. Tauber, Terziarinnen, Ortsname: Rothenburg o.d. Tauber Rothenburger Terziarinnen ? wohltätiges Wirken für die Bürgerschaft
Schwestern der Minoriten schlossen sich im Mittelalter in Rothenburg ob der Tauber zu einer Gemeinschaft zusammen. Als Terziarinnen waren sie Angehörige des Franziskanerordens, die zwar nach der anerkannten Regel, aber nicht in klösterlicher Gemeinschaft lebten. Ihre Grundlage war die dritte Regel des hl. Franziskus. Die Schwestern besaßen keinerlei Privateigentum und lebten frei von materiellen Interessen. Über ihre Organisation und ihr Wirken haben sich ... mehr
Klostername: Rothenburg o.d. Tauber, Franziskaner, Ortsname: Rothenburg o.d. Tauber
Rothenburg o. d. T., Franziskaner – volksnahe Seelsorger
Zwei Franziskanerbrüder, mit Blick auf ihr Armutsideal auch „Minder-„ oder „Minoritenbrüder“ genannt, waren im Jahr 1281 aus Schwäbisch Hall zum Predigen und Betteln nach Rothenburg gekommen. Sie entdeckten nahe dem Stadtzentrum ein unbebautes Areal, das ihnen für eine Niederlassung gut geeignet erschien. Nachdem das Provinzkapitel und der Stadtrat von Rothenburg den Plan unterstützten, erfolgte mithilfe führender Bürgerfamilien und des benachbarten Landadels – der ... mehr
Klostername: Rott, Ortsname: Rott am Inn
Rott am Inn, Benediktinerkloster – Juwel des Rokoko
Pfalzgraf Kuno I. von Rott und Vohburg gründete zusammen mit seiner Frau Uta von Dießen um 1083 am Hochufer des Inns zwischen Rosenheim und Wasserburg eine Benediktinerabtei, nachdem sein einziger Sohn Kuno II. am 11. August 1081 in der Schlacht bei Höchstädt gefallen war. Später hat man die Gründung auf das Jahr 1073 vorverlegt, da der Stifter als Gefolgsmann des Saliers Heinrich IV. ... mehr
Rottenbuch Reformzentrum der Augustinerchorherren und Hort der Wissenschaft Die Wurzeln des Stifts Rottenbuch reichen zurück in das frühe 10. Jahrhundert. Eticho, ein Angehöriger der mächtigen Familie der Welfen, soll damals zur Rodung des Ammertals ein Kloster gegründet haben. Möglicherweise stand diese Zelle in Oberammergau, wo die erste Pfarrkirche der Region nachweisbar ist. Nach welfischer Haustradition verlegte Etichos Sohn Heinrich das Mönchskloster der ungünstigen Lage und des Klimas wegen nach ... mehr
Klostername: Oberroning, Salesianerinnen, Ortsname: Rottenburg a.d. Laaber, OT Oberroning Oberroning / Rottenburg, Salesianerinnenkloster – Im Dienst der Mädchenfortbildung
Der Ortsgeistliche Johann Baptist Gahr (1806-1870) gründete 1838 mit Zustimmung des Bischöflichen Ordinariats Regensburg und des zuständigen Königlichen Staatsministeriums in Oberroning einen Verein für zwölf junge Frauen, die sich vor allem der Anbetung des allerheiligsten Sakraments widmen wollten. Der junge Priester stellte die Statuten für die Gemeinschaft auf, holte die Genehmigung dafür ein und kümmerte sich um die Errichtung eines Neubaus neben ... mehr
Kloster Asbach - Benediktiner im Rottal
Die Gründung des Benediktinerklosters Asbach erfolgte in der umfassenden kirchlichen Reformbewegung im Bistum Passau während des Investiturstreits. Wohl noch zu Lebzeiten des Bischofs Altmann (gest. 1091), der im "Necrologium Aspacense" verzeichnet ist, stiftete Christina, die Witwe des Gaugrafen Gerold von Frauenstein und Ering, in dem Ort südlich der Rott eine Mönchszelle. Besiedelt wurde Asbach von Benediktinern der oberösterreichischen Abtei Lambach. Während des großen Kampfes zwischen ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Diakonenanstalt Rummelsberg, Ortsname: Rummelsberg Diakonenanstalt Rummelsberg – ein bayernweites Netzwerk der HilfsbereitschaftDer 1886 in Nürnberg gegründete Landesverein für Innere Mission in Bayern erwarb 1903 den einstigen Landsitz Rummelsberg im Südosten von Nürnberg. Das aus der Barockzeit stammende Zeidlergut (Imkerei) von Nürnberger Patriziern bestand zu jener Zeit nur noch aus einem Einödhof mit 95 Tagwerk Land. Die Verantwortlichen wollten hier eine Erziehungs- und Ausbildungsstätte für evangelische Minderjährige gründen, nachdem 1902 ein neues königlich-bayerisches „Zwangserziehungsgesetz“ in ... mehr
Die Franziskanerinnen von Reutberg ? Lorettokapelle im Land vor den Alpen
Auf einer kleinen Anhöhe zwischen Holzkirchen und Bad Tölz liegt in der ehemaligen Hofmark Reichersbeuren und Sachsenkam das Franziskanerinnenkloster Reutberg. Graf Johann Jakob Papafava und seine Frau Anna von Pienzenau wählten diesen im frühen 17. Jahrhundert noch nicht erschlossenen Ort in der Moorgegend um den Kirchsee für die Errichtung einer ?Santa Casa?, dem Nachbau des Wohnhauses Mariens in Jerusalem, nach ... mehr