Klostername: Regensburg, Theresienheim, Ortsname: Regensburg Regensburg, Theresienheim – Provinzhaus der Marienschwestern vom Karmel
Die Kongregation der „Marienschwestern vom Karmel“ entstand 1861 durch den Zusammenschluss von Mitgliedern des 3. Ordens vom Karmel. Ziel war es, das kontemplative Ideal des Karmel mit einer karitativen Betätigung zu verbinden. Als erstes Mitglied dieser Gemeinschaft legte die Linzerin Maria Böck am 26. Februar 1861 als Schwester Maria Theresia vom hl. Josef ihre Profess ab. In den folgenden Jahren schlossen sich Frauen ... mehr
Klostername: Regensburg, Dienerinnen vom Heiligen Blut, Ortsname: Regensburg Regensburg, Dienerinnen vom Heiligen Blut – Missionierung der modernen Gesellschaft
Die Kongregation der Dienerinnen vom Heiligen Blut (SAS; Sorores Ancillae Sanctissimi Sanguinis) ist Teil einer jungen internationalen Bewegung in der katholischen Kirche, die unter dem Namen „Geistliche Familie vom Heiligen Blut“ von P. Winfried M. Wermter 1987 gegründet wurde. Zu ihr gehören neben den Dienerinnen vom Heiligen Blut die Oratorianer des hl. Philipp Neri in Aufhausen (CO) – „Oratorianer vom Heiligen ... mehr
Reichenbach, Benediktinerkloster Maria Himmelfahrt – Kulturelles Zentrum im Regental
Im Jahr 1118 gründeten Markgraf Diepold III. von Cham-Vohburg und seine Mutter Luitgard auf einer Anhöhe über dem Regental zwischen Nittenau und Roding das Kloster Reichenbach. Liutgard veranlasste die Besiedlung durch Benediktinermönche aus dem Reformkloster Kastl bei Amberg. Der erste Abt hieß Witigo. Die Stiftung war als Hauskloster des Grafengeschlechts vorgesehen, das es mit Besitzungen im mittleren Regental ausstattete. 1135 konsekrierte Bischof ... mehr
Klostername: Ramsau bei Haag, Ortsname: Reichertsheim Die Augustinereremiten in Ramsau bei Haag ? Reformation und Gegenreformation
Von einem Turnier in Regensburg brachte Jörg von Fraunberg, Besitzer der Grafschaft Haag, die Absicht mit, in seinem Herrschaftsbereich eine Niederlassung des Augustinerordens zu begründen. 1412 setzte er seine Idee in die Tat um und rief in Ramsau bei Haag ein Kloster der Augustinereremiten ins Leben, das mit fünf Mönchen aus Regensburg besetzt wurde. Der Fraunberger stattete sein Kloster mit drei ... mehr
Klostername: Reimlingen, Marianhiller Missionare, Ortsname: Reimlingen Reimlingen, Kloster der Mariannhiller Missionare – Ausbildung und Werbung für die Mission
Nach dem Ersten Weltkrieg und der Inflationszeit der 1920er-Jahre erhielt die kleine Gemeinde Reimlingen nahe Nördlingen im Ries neue Impulse durch die Ansiedlung der Mariannhiller Missionare. Die Brüder erbauten 1920 das Missionshaus St. Josef mit einer Druckerei, 1922/23 das Seminargebäude (heute Bildungshaus St. Albert), nutzten das örtliche Deutschordensschloss (bis 1984) und richteten im Bereich der Dampfbrauerei des Oberst Lutz ... mehr
Klostername: Marburghausen, Kreuztal, Ortsname: Riedbach Marburghausen ? Baukunst der Zisterzienserinnen
Marburghausen (auch: Mariaburghausen) war eine Filiation der Zisterzienserinnenabtei von Heiligenthal. Das Kloster wurde 1237 ebenfalls durch die Stifterin und erste Äbtissin von Heiligenthal, die sel. Jutta, gegründet. Es befand sich zunächst in Kreuzthal, zwischen Schweinfurt und Hofheim gelegen. Daher rührt auch der ursprüngliche Name ?Vallis S. Crucis?. Die Abgeschiedenheit und das allzu raue Klima im Grabfeld bewogen die Äbtissin Lukardis jedoch bereits im Jahr 1243 zum ... mehr
Klostername: Riedenburg, Klarissenkloster St. Anna, Ortsname: Riedenburg Riedenburg, Klarissenkloster St. Anna – Bildung für junge Frauen
Auf Wunsch der Bürgerschaft von Riedenburg gründeten die Regensburger Klarissen in der Stadt ein Kloster und übernahmen die Mädchenschule. Gleichzeitig wollte der Orden hier ein eigenes Lehrerinnenseminar errichten. Das Gebäude war 1860 fertiggestellt. Als Gotteshaus diente den Nonnen seitdem die ehemalige Wallfahrtskirche St. Anna, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und unmittelbar nördlich anschließt. Zum ersten Konvent gehörte Äbtissin Mater Franziska Wiest ... mehr
Klostername: St. Elisabeth, Ortsname: Rieneck St. Elisabeth in Rieneck ? Prämonstratenserstift und Hexentanzplatz
Der am Fluss Sinn im Ostspessart gelegene Ort Rieneck war mit seiner auf einem Felssporn errichteten Höhenburg der Stammsitz des ab dem 11. Jahrhundert bekannten gleichnamigen Grafengeschlechts. Nahe der Burg errichtete diese Adelsfamilie an der Birkenhainerstraße auf halbem Weg zwischen Rieneck und der einstigen Zollstation ?Bayerische Schanz?, einer im Mittelalter wichtigen Ost-West-Verbindung durch den Spessart, eine der hl. Elisabeth geweihte Kapelle. Diese mit ... mehr
Klostername: Maidbronn, Ortsname: Rimpar Maidbronn ? Zisterzienische Blüte des 13. Jahrhunderts
Mit Zustimmung des Würzburger Domkapitels schenkte Bischof Hermann I. von Lobdeburg (reg. 1225?1254) im Jahr 1232 den Zisterziensern das Dorf Bergerbrunn (heute Rotkreuzhof) nördlich von Würzburg zur Errichtung eines Frauenklosters mit dem Namen ?Fons Virginis Sanctae Mariae?. Auf Betreiben der ersten Äbtissin Luidgart wurde es jedoch bereits nach drei Jahren in das Dorf Etzelnhausen an der Pleichach verlegt, das fortan Maidbronn heißen sollte. Der ... mehr
Klostername: Rinchnach, Ortsname: Rinchnach
Rinchnach, Benediktinerkloster – Kolonisierung des Bayerischen Waldes
Der Legende nach lebte der Benediktiner Gunter aus Niederaltaich seit 1008 im Bayerischen Wald als Einsiedler. 1011 ließ er sich an der späteren Wallfahrtskirche Frauenbrünnl nieder. Ein Jahr später gab er seine Zelle auf und schloss sich mit anderen Mönchen zusammen, um mit ihnen an dem nahe gelegenen Fluss Rinchnach ein Kloster zu gründen. Innerhalb von acht Jahren entstand hier eine Niederlassung, deren Kirche ... mehr