Klostername: Kostenz, Barmherzige Brüder, Ortsname: Perasdorf Kostenz, Barmherzige Brüder – Erholung in der Abgeschiedenheit des Bayerischen Waldes
Frater Heinrich Humbs, Provinzial der Barmherzigen Brüder in Bayern, erwarb 1899 bei St. Englmar von dem Bauer Georg Hiendl das 700 Jahre alte Hofgut Kostenz mit 231 Tagwerk Acker, Wiesen, Wäldern und Viehbestand, um hier in der Einöde ein Erholungsheim für Geistliche zu schaffen. Mithilfe italienischer Ziegelarbeiter wurden aus dem Lehmboden die nötigen Mauersteine für das neue Hauptgebäude geformt und ... mehr
Klostername: Pfarrkirchen, Franziskanerkloster Gartlberg, Ortsname: Pfarrkirchen Franziskanerkloster Pfarrkirchen - Die Brüder auf dem Gartlberg
Die Ansiedlung der Franziskaner in Pfarrkirchen stand in engem Zusammenhang mit der wachsenden Volksfrömmigkeit in der Barockzeit. Seit 1660 betreuten alljährlich in den Sommermonaten einige Franziskaner aus Eggenfelden die 1659 entstandene Wallfahrt zu einem Bildnis der Schmerzhaften Muttergottes in einer Holzkapelle auf dem Gartlberg.In den Jahren 1669 bis 1688 wurde auf der Anhöhe die heutige Wallfahrtskirche erbaut. Architekt war Domenico Zuccali, ein Mitglied ... mehr
Klostername: Pfarrkirchen, Salvatorkolleg Gartlberg, Ortsname: Pfarrkirchen Pfarrkirchen, Salvatorkolleg Gartlberg – Religiöses Zentrum der Region
Nachdem die Franziskaner 1802 im Zuge der Säkularisation den Gartlberg verlassen mussten, sollte es 120 Jahre dauern, bis sich wieder Ordensleute fanden, die die einstmals bedeutende Wallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes betreuen. Die Gemeinschaft der Salvatorianer wurde 1881 von dem deutschen Priester Johann B. Jordan (1848–1918) als apostolische Lehrgesellschaft ins Leben gerufen. Ihr Auftrag besteht darin, die Lehre Christi zu verkünden, zu verbreiten und ... mehr
Klostername: Pfreimd, Franziskanerkloster, Ortsname: Pfreimd Franziskanerkloster Pfreimd - Seelsorge im Dienst der Gegenreformation Die Stiftung eines Franziskanerklosters in Pfreimd stand in engem Zusammenhang mit den Bestrebungen des Landgrafen Georg Ludwig von Leuchtenberg (reg. 1583-1613), seine Untertanen wieder der katholischen Lehre zuzuführen. Bereits 1591 hatte er mit bischöflicher Förderung einige Franziskaner aus Kelheim als Prediger berufen. 1593/94 ließ der Landgraf in seiner Residenzstadt die Klosterkirche St. Johannes Baptist errichten. 1596/99 entstanden die Klostergebäude mit Sebastianikapelle, Badstube, ... mehr
Klostername: Pfreimd, Kollegiatstift, Ortsname: Pfreimd
Pfreimd, Kollegiatstift Unsere Liebe Frau – feierliche Gottesdienste
Die erste urkundliche Erwähnung von Pfreimd geht auf das Jahr 1118 zurück, als in einer Schenkungsurkunde des Benediktinerklosters Reichenbach ein Meginhard „de Phrime“ als Zeuge auftritt. 1156 wird es als Sitz einer Burg erwähnt. Die Festung diente dem Schutz der von Regensburg durch das Naabtal führenden Magdeburger Straße. Das Dorf Pfreimd gehörte im 12. Jahrhundert mit seiner Kirche als Filiale zur Pfarrei Perschen. ... mehr
Klostername: Pielenhofen, Ortsname: Pielenhofen Pielenhofen - Zisterze im Naabtal
Pielenhofen war, nach der heute noch bestehenden Abtei Seligenthal bei Landshut, das zweitälteste Kloster der Zisterzienserinnen im Bistum Regensburg. Der früheste Beleg für seine Existenz datiert auf den 27. Januar 1237, als Papst Gregor IX. das Kloster Porta Sanctae Mariae ("Marienpforten") unter seinen besonderen Schutz nahm. Im Jahr 1239 wurde es vom Generalkapitel des Ordens in Cîteaux dem Abt von Kaisheim als "Vaterabt" und Visitator unterstellt. ... mehr
Klostername: Planegg, Augustinerkloster Maria Eich, Ortsname: Planegg Planegg, Augustinerkloster Maria Eich – Wallfahrtsseelsorge am Rand der Landeshauptstadt
Die südlich von München im Kreuzlinger Forst gelegene Marienwallfahrt wurde von den beiden Schmiedsöhnen Franz und Kaspar Thallmayr aus Planegg begründet. Um das Jahr 1711 stellten sie eine kleine, aus Ton gefertigte Muttergottesstatue in den Hohlraum einer Eiche. Bald begannen die Gläubigen der Umgebung, hier ihre Gebete zu verrichten. Die Nachrichten von der wundersamen Genesung der Dienstmagd Katharina Mergerin und weitere ... mehr
Klostername: Pleystein, Kloster auf dem Kreuzberg, Ortsname: Pleystein Kloster auf dem Kreuzberg ? eifrige Seelsorger für die Wallfahrer und die Gemeinde
Die Anregung zur Gründung eines Männerklosters an der Wallfahrtsstätte Hl. Kreuz in Pleystein stammte von dem Mettener Benediktinerpater Ildephons Lehner, der 1813 in Pleystein geboren wurde. Er hatte bereits vor seinem Eintritt in den Orten 1844 mittels einer Stiftung die Niederlassung der Armen Schulschwestern in seinem Heimatort ermöglicht. Lehner starb 1899, ohne dass sein Plan hätte realisieren werden ... mehr
Polling - Wallfahrtsort und Hort der Wissenschaft
Das spätere Stift Polling wurde im 8. Jahrhundert (um 753) als Benediktinerkloster gegründet. Der Mönch und Chronist Gottschalk (11. Jahrhundert) bezeichnet Polling als Gründung des Geschlechtes der Huosi. Die erst im 15. Jahrhundert entstandene Gründungslegende um den bayerischen Herzog Tassilo III. von Bayern ist jedoch bis heute lebendig: Danach befand sich der Agilolfinger auf der Jagd, als ein Reh oder eine Hirschkuh plötzlich stehen ... mehr
Klostername: Ilmbach, Ortsname: Prichsenstadt Ilmbach ? Schweigende Mönche im Mariengarten
Wie bei vielen Klöstern im Maingebiet begann auch die Geschichte der Kartause Ilmbach als Burganlage eines kleineren Adelsgeschlechts. Im Jahr 1454 schenkten der Ritter Balthasar von Berg und seine Gemahlin Magdalena ihre Burg Ilmbach im Steigerwald an den Orden der Kartäuser. Mit Zustimmung des Bischofs von Würzburg bezog der erste Prior Thomas mit fünf bis acht Patres und ebenso vielen Brüdern die neue Kartause. Sie ... mehr