Ev. Ordensgemeinschaft: Ökumenisches Lebenszentrum, Ortsname: Ottmaring Ottmaring, Ökumenisches Lebenszentrum – Leben für die Einheit der ChristenBei dem Ökumenischen Lebenszentrum Ottmaring handelt es sich um eine gemeinsame Gründung der Bruderschaft vom Gemeinsamen Leben, der vor allem evangelische Christen angehören, und der ökumenischen Fokolar-Bewegung, die ihre Wurzeln in der katholischen Kirche hat. Die Bruderschaft vom Gemeinsamen Leben wurde 1924 von dem evangelischen Theologen Eugen Belz in Deutschland begründet. 1928 wurde im mittelfränkischen Heidenheim das Brüderhaus St. Wunibald erbaut. ... mehr
Ottobeuren - Der Schwäbische Escorial Die spätere Reichsabtei führt ihre Entstehung zurück auf den Adeligen Silach. Seine Familie gründete im Jahr 764 in "Uttinburra", d.h. "bei den Höfen des Utto", ein Eigenkloster. Für die Stiftung wurden Reliquien des hl. Alexander aus Rom beschafft. Noch heute hütet Ottobeuren einen kostbaren Seidenmantel aus dieser Zeit. Bedeutsam wurde der hl. Ulrich für die von seinem Neffen Adalbero geleitete Abtei. Ulrich verschaffte dem Kloster die ... mehr
Klostername: Pappenheim, Ortsname: Pappenheim Pappenheim ? festliche Gottesdienste für die Reichsmarschälle
Mitten im Naturpark Altmühltal liegt malerisch auf einem Hügel, der vom Fluss umschlossen ist, die ehemalige mittelalterliche Residenzstadt der Reichserbmarschälle zu Pappenheim. Hier steht die Stammburg ihres Geschlechts, das Jahrhunderte lang das kaiserliche Heer führte und Reichstage, Königswahlen und Kaiserkrönungen organisierte. Außerdem übten sie den Königsschutz über die Juden aus. Im Jahr 1193 war den Pappenheimern die erbliche Marschallwürde verliehen worden, ab dem 12. ... mehr
Klostername: Passau, Kapuzinerkloster, Ortsname: Passau Die Prediger und Sänger der Wallfahrtsstätte Maria-Hilf
Der Passauer Domdekan Freiherr Marquard von Schwendi (Regierungszeit 1574?1634) war ein besonders tatkräftiger Verfechter der katholischen Reform. Durch seine Initiative erfolgte 1616 die Gründung eines Klosters der Kapuziner in der Passauer Innstadt. Dieser Orden war im frühen 16. Jahrhundert in Italien aus einer Reformbewegung innerhalb der Franziskaner hervorgegangen und trug ab dieser Zeit wesentlich zur katholischen Erneuerung bei. Zusammen mit den Jesuiten, die von ... mehr
Klostername: Passau, Franziskanerkloster, Ortsname: Passau Passauer Franziskaner ? eifrige Prediger
Passaus Fürstbischof Urban von Trenbach (reg. 1561?1598) zwang unmittelbar nach seinem Amtsantritt alle Anhänger der lutherischen Lehre, seine Residenzstadt zu verlassen. Im Jahr 1564 berief er dann zwölf Franziskaner in die Drei-Flüsse-Stadt. Die Bettelmönche sollten als Religionslehrer und Prediger dafür sorgen, dass der katholische Glaube in Passau und der Umgebung erhalten blieb. Der Bischof ließ in der Nähe des Burgtores im Baumgarten des Stifts Heiliggeist ... mehr
Stift St. Nikola ? Keimzelle des Augustinerchorherrenordens in Bayern
St. Nikola wurde zwischen 1067 und 1073 als Doppelkommunität für Kleriker und Stiftsdamen von Bischof Altmann vor den Toren der Stadt Passau gegründet. Als erstes bayerisches Stift wurde St. Nikola mit regulierten Kanonikern besetzt und reich mit Gütern, Einkünften und Rechten ausgestattet. Der genaue Zeitpunkt der Gründung ist ungewiss, denn eine auf das Jahr 1067 datierte Urkunde ist nachweislich gefälscht. Bereits ... mehr
Klostername: Passau, St. Salvator, Ortsname: Passau St. Salvator in Passau Sühnestätte einer angeblichen Freveltat
Bis in das späte 15. Jahrhundert bestand in Passau eine jüdische Synagoge an der Ilz, am Fuß der Veste Oberhaus gelegen. Im Jahr 1479 ließ Bischof Ulrich III. von Nußdorf diese Synagoge in eine Salvatorkirche umbauen. Die Juden wurden eines angeblichen Hostienfrevels beschuldigt, der diese Strafmaßnahme rechtfertigen sollte. Der Kirchenbau kam erst ein knappes Jahrhundert später unter Fürstbischof Urban von Trennbach (reg. ... mehr
Klostername: Passau, Niedernburg, Ortsname: Passau Niedernburg in Passau – Wallfahrtsort der Ungarn
Schon um die Mitte des 8. Jahrhunderts soll Herzog Tassilo III. in Passau auf dem „Ort“, der Landzunge zwischen Donau und Inn, ein Kanonissinnen-Stift errichtet haben. Archäologische Funde belegen einen Kirchenbau aus jener Zeit, in der durch den hl. Bonifatius das Bistum Passau gegründet wurde. Die erste überlieferte urkundliche Erwähnung des Damenstifts ist eine Urkunde König Arnulfs aus dem Jahr 888.
Die Kanonissinnen von ... mehr
Klostername: Passau, Maristenkloster, Ortsname: Passau Passau, Maristenkloster – Innenstadt-Seelsorge
Die Maristen sind seit 1978 in Passau ansässig. Sie bauten ihr Kloster an die Votivkirche an, die in der Heiliggeistgasse am Eingang zur Fußgängerzone liegt. An dieser Stelle befand sich einst das Franziskanerkloster mit der von 1613 bis 1619 errichteten barocken Klosterkirche. Kloster und Kirche fielen 1680 dem Stadtbrand zum Opfer und wurden danach wieder hergestellt. Nach der Säkularisation im Jahr 1803, die die Aufhebung des Klosters ... mehr
Klostername: Passau, Marienstift, Ortsname: Passau Passau, Marienstift, Kloster der Salvatorianerinnen – Soziale und pädagogische Dienste für die Gesellschaft
Die Kongregation der „Schwestern vom Göttlichen Heiland“, wie die Salvatorianerinnen heißen, wurde 1888 von Pater Franziskus vom Kreuz Jordan und Schwester Maria von den Aposteln, geborene Freiin von Wüllenweber (durch Papst Paul VI. 1968 selig gesprochen) in Tivoli bei Rom gegründet. Die Gemeinschaft engagiert sich weltweit im sozialen Bereich und bei der Verkündigung der Heilsbotschaft Jesu Christi. Um ... mehr