Klostername: Neuburg a.d. Donau, St. Peter, Ortsname: Neuburg a.d. Donau Kollegiatstift St. Peter in Neuburg an der Donau ? Wallfahrt zur ?Maria vom Gnadenaug?
An der möglicherweise bis ins 8. Jahrhundert zurückreichenden Pfarrkirche St. Peter in Neuburg an der Donau stiftete Herzog Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg 1681 ein Kollegiatstift. Während einer Predigt des Marcus von Aviano, soll eine am Hauptaltar von St. Peter aufgestellte Marienfigur am 9. Oktober 1680 erstmals die Augen bewegt haben. Das Wunder wiederholte sich mehrmals, unter anderem ... mehr
Klostername: Neuburg a.d. Donau, St. Wolfgang, Ortsname: Neuburg a.d. Donau St. Wolfgang in Neuburg an der Donau ? die ersten Barmherzigen Brüder in Deutschland
Der Regierungsantritt von Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1614?1653) war nicht nur ein einfacher Herrscherwechsel, sondern beinhaltete für sein Herzogtum auch die Rückkehr zum katholischen Glauben. Nach den von Herzog Ottheinrich durchgeführten Klosterauflösungen kam es unter Wolfgang Wilhelm zur planmäßigen Neugründung von Klostern. Zur Durchsetzung der Gegenreformation holte Wolfgang Wilhelm 1614 die Jesuiten nach Neuburg. Das Engagement ... mehr
Klostername: Neuburg a.d. Donau, Benediktinerinnen, Ortsname: Neuburg a.d. Donau Das Kloster der Benediktinerinnen zu Neuburg a.d.Donau ist auf dem ummauerten Teil des Stadtberges über der Donau anzunehmen, nordöstlich der heutigen Hofkirche, auf dem Platz des späteren Jesuitenkollegs. Die ursprüngliche Pfalzkapelle der herzoglichen Pfalz mit dem Marienpatrozinium war Vorläufer der späteren Klosterkirche Unsere Liebe Frau, ebenfalls geweiht der Heiligen Jungfrau Maria und Johannes dem Evangelisten. Das Gebäude der Klosterkirche wurde 1602 vollständig abgebrochen und auf dem Platz entstand ab 1607 ... mehr
Edelstetten ? ein Heim für die Töchter des schwäbischen Adels
Schon von fern grüßt die monumentale Anlage des ehemaligen adeligen Damenstifts in dem kleinen Dorf Edelstetten (ursprünglich Oetlinstetten) die Besucher. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts (laut Legende 1126) entstand in dem Ort ein Chorfrauenstift nach der Regel des heiligen Augustinus. Als Stifterin und erste Äbtissin ist Gräfin Gisela aus der Familie Schwabegg-Balzhausen überliefert. Diese Adelsfamilie gründete auch um 1125 ... mehr
Klostername: Neuburg a.d.Donau, Elisabethinerinnenkloster St. Elisabeth , Ortsname: Neuburg, a.d.Donau Neuburg/Donau, Elisabethinerinnenkloster St. Elisabeth – Im Dienst der Kranken
Das Kloster der Elisabethschwestern in Azlburg bei Straubing hatte nach seiner Wiedererrichtung so großen Zulauf, dass man eine Ausbreitung des Ordens ins Auge fassen konnte. Als der Magistrat der Stadt Neuburg anfragte, ob die Kongregation das dortige städtische Frauenkrankenhaus übernehmen wolle, ergriff man diese Gelegenheit. Am 8. Juli 1840 reisten drei Schwestern nach Neuburg. Sie fanden bei ihrem Unternehmen finanzielle Unterstützung durch ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Evangelische Diakonissenanstalt in Neuendettelsau, Ortsname: Neuendettelsau Evangelische Diakonissenanstalt in Neuendettelsau – Die älteste diakonische Einrichtung in BayernMit der Säkularisation in Bayern zu Beginn des 19. Jahrhunderts und der damit verbundenen Aufhebung der meisten Klöster entfielen die von diesen Institutionen erfüllten sozialen Leistungen wie zum Beispiel Armenfürsorge, Volksschulen und die Ausbildung junger Frauen. Im Kampf gegen diese Lücke und die Verelendung breiter Bevölkerungskreise, die durch die Industrialisierung noch verstärkt wurde, entstand 1836 unter anderem die Kaiserwerther Diakonie, ... mehr
Vornbach ? eine Stätte benediktinischer Gelehrsamkeit
Ab dem 10. Jahrhundert begannen die Landesherren, am Inn entlang Klöster und Stifte zu errichten. Vornbach liegt auf der bayerischen Seite des Flusses, nur wenige Kilometer von der Einmündung in die Donau in Passau entfernt. Um seine Entstehung rankt sich eine Legende: Zum Dank für die Heilung von einem Augenleiden soll die Grafentochter Himiltrudis um das Jahr 1040 ein Kloster bei der Wallfahrtskapelle ?Maria am ... mehr
Klostername: Neukirchen, Hlg. Blut, Ortsname: Neukirchen bei Hl. Blut
Neukirchen beim Hl. Blut, Franziskanerkloster – Brücke zwischen Bayern und Böhmen
Neukirchen am Hohenbogen liegt an einer alten Handelsstraße nach Böhmen und spielte von alters her eine wichtige Rolle zur Sicherung der Grenzregion. Der Ort, der 1377 von Herzog Albrecht I. zum Markt erhoben wurde, war daher mit Wehranlagen um die St. Nikolauskirche und das Pflegschloss gesichert. Außerhalb des Ortes existierte an der Straße nach Eschlkam seit Anfang des 15. Jahrhunderts ... mehr
Klostername: Neumarkt, Hlg. Geist, Ortsname: Neumarkt i.d. Oberpfalz Die Chorherren in Neumarkt ? Grundbesitzer in der Oberpfalz
Das von dem Hagenauer Schultheißen Marquard Puttigler und seinem gleichnamigen Sohn, dem Schultheißen von Neumarkt in der Oberpfalz, gegründete Spital wurde dem Chorherrenorden zum Hl. Geist in Rom übergeben; Papst Gregor IX. bestätigte diese Stiftung 1239.
Das Spital unterstand dem Ordensvikariat Stephansfeld im Elsass, ohne engere Bindungen an Rom. Wie viele Spitäler besaß auch Hl. Geist in Neumarkt großen Grundbesitz in über ... mehr
Klostername: Neumarkt, Kapuzinerkloster, Ortsname: Neumarkt i.d. Oberpfalz
Neumarkt i. d. Oberpfalz, Kapuzinerkloster - Beim Volk beliebt und geachtet
Als sich im 16. Jahrhundert die Lehren Martin Luthers in der katholischen Oberpfalz verbreiteten, wurde auch hier der evangelische Glaube zunehmend favorisiert und unter Pfalzgraf Friedrich II. (reg. 1544–1556) als Staatsreligion eingeführt. Die folgenden 70 Jahre waren geprägt von einem ständigen Wechsel der religiösen Lehren, je nachdem, ob der jeweilige Pfalzgraf gerade Lutheraner oder Calvinist war. Nach dem Sieg der ... mehr