Klostername: Seemannshausen, Ortsname: Gangkofen Seemannshausen ? Raststätte der Wallfahrer nach Altötting
Der Regensburger Domdechant Heinrich Seemann wollte ein Hauskloster seiner Familie gründen. Hierfür errichtete er im Jahr 1255 in seinem Schloss Pöllingkofen nahe Gangkofen in Niederbayern ein Kloster für Wilhelmiten. Dieser von Wilhelm von Malavalle (gest. 1157) gegründete Orden italienischer Eremiten befolgte seit Papst Gregor IX. (gest. 1231) die Benediktinerregel und wurde 1249 vom Papst anerkannt. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts verbreiteten sich die ... mehr
Klostername: Franziskanerkloster St. Anton, Ortsname: Garmisch-Partenkirchen Garmisch-Partenkirchen, Franziskanerkloster St. Anton
Seit dem 17. Jahrhundert befand sich auf der Anhöhe über Partenkirchen am westlichen Abhang des Wank eine kleine Antoniuskapelle, die von den Anwohnern Jakob und Johann Lidl gestiftet worden war. Um ihrem Dank für die Verschonung des Ortes im Spanischen Erbfolgekrieg Ausdruck zu verleihen, beschlossen die Partenkirchner Bürger, an ihrer Stelle eine Votivkirche zu errichten. Sie wurde 1708 geweiht. Pfarrer Matthias Samweber veranlasste in den Jahren ... mehr
Klostername: Franziskanerkloster St. Anton, Ortsname: Garmisch-Partenkirchen Seit dem 17. Jahrhundert befand sich auf der Anhöhe über Partenkirchen am westlichen Abhang des Wank eine kleine Antoniuskapelle, die von den Anwohnern Jakob und Johann Lidl gestiftet worden war. Um ihrem Dank für die Verschonung des Ortes im Spanischen Erbfolgekrieg Ausdruck zu verleihen, beschlossen die Partenkirchner Bürger, an ihrer Stelle eine Votivkirche zu errichten. Sie wurde 1708 geweiht. Pfarrer Matthias Samweber veranlasste in den Jahren 1734 bis 1736 den ... mehr
Au am Inn ? Vom Chorherrenstift zu einem Mutterkloster der Franziskanerinnen
Der Ursprung einer geistlichen Gemeinschaft in Au am Inn liegt im 8. Jahrhundert. Die Mönche Baldung und Hrodbert sollen um 784 auf herzoglichem Grundbesitz eine Zelle gegründet haben. Im 10. Jahrhundert erlosch das Benediktinerkloster und ging in den Besitz des Salzburger Domstifts über. Ab 1050 war Au ein Lehen des Grafen Cadalhoch. Nachdem Graf Kuno von Megling das Klostergut durch ... mehr
Klostername: Gars, Redemptoristen, Ortsname: Gars am Inn Gars am Inn, Redemptoristenkloster – Seelsorger und Lehrer
Im 19. Jahrhundert unternahmen die Redemptoristen vielfältige Versuche, um in Bayern Fuß zu fassen. In Adelskreisen konnten sie viele Anhänger gewinnen. Als 1855 ein Großteil der Gebäude des 1803 aufgehobenen ehemaligen Augustinerchorherrenstifts in Gars zum Verkauf standen, ermöglichten Fürstin Leopoldine von Löwenstein-Wertheim, Heinrich Ritter von Smetana und viele andere wohlgesonnene Gläubige den Kauf durch großzügige Spenden. 1858 erfolgte die feierliche Eröffnung des Klosters. ... mehr
Klostername: Geisenfeld, Ortsname: Geisenfeld
Geisenfeld, Benediktinerinnenkloster – Kulturelles Zentrum der Region
Schon im 9. Jahrhundert existierte in Engelbrechtsmünster, heute ein Ortsteil von Geisenfeld, ein Adelskloster, das zur Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg gehörte. Es ging vermutlich im Zusammenhang mit den Ungarneinfällen im 10. Jahrhundert unter. Graf Eberhard II. von Ebersberg und seine Gemahlin Adelheidis stifteten im Umfeld dieser ersten geistlichen Gemeinschaft zwischen 1030 und 1037 ein Kloster für den weiblichen Zweig des Ordens und statteten ... mehr
Klostername: Schönau, Ortsname: Gemünden am Main Schönau ? Zisterzienserinnen und Minoriten
Die Geschichte des Klosters und der Wallfahrtskirche Unbefleckte Empfängnis Mariens in Schönau zerfällt in zwei in sich geschlossene Epochen: Der erste umfasst die Zeit als Zisterzienserinnenkloster von 1189 bis 1553. Seit 1699 dient der Ort als Franziskaner-Minoritenkloster.
Friedrich von Thüngen zu Heßlar erwarb im Jahr 1189 von dem Grafen Gerhard II. von Rieneck den vormals dem Benediktinerkloster Fulda gehörenden Klosterhof Mope an der Saale bei der Einmündung ... mehr
Klostername: Gemünden, Kreuzschwestern, Ortsname: Gemünden am Main Gemünden, Kreuzschwestern – individuelle Förderung für Mädchen
Die ersten vertriebenen Frauen aus dem Orden der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz kamen 1947 aus Böhmen nach Bayern und gründeten hier eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Nachdem 1950 das Provinzhaus in Eger von der kommunistischen Regierung der Tschechoslowakei beschlagnahmt worden war und in der Folgezeit auch die Arbeitsstellen der Ordensmitglieder durch weltliche Kräfte ersetzt wurden, siedelten 800 Schwestern nach Bayern und in die ... mehr
Oberschönenfeld ? Zisterzienserinnen und schwäbische Volkskunde
Im frühen 13. Jahrhundert liegen die Anfänge der geistlichen Frauengemeinschaft in Gessertshausen bei Augsburg. Gründer waren vermutlich die Grafen von Dillingen. Zu dieser Zeit machte sich in Oberhofen (heute: Weiherhof) eine Gemeinschaft von Beginen ansässig. Nach Schenkungen von Grund und Boden, vor allem durch das Ministerialengeschlecht Kemnat, zogen die Frauen auf das nahe gelegene ?schöne Feld? und erbauten dort das heutige Kloster. Mit dem ... mehr
Klostername: Kloster Schloss Zinneberg, Schwestern vom Guten Hirten, Ortsname: Glonn Glonn, Kloster Zinneberg ? Pionierinnen der Jugendhilfe
Das Provinzhaus der Schwestern vom Guten Hirten in München-Haidhausen (siehe München, Kloster St. Gabriel), das seit 1840 in der Großstadt eine Ausbildungsstätte für mehrere hundert bedürftige oder straffällig gewordene Mädchen und Frauen führte, war in den 1920er Jahren auf der Suche nach einem landwirtschaftlichen Gut in der näheren Umgebung. Dort sollten die in München betreuten Schützlinge nach Abschluss ihrer Ausbildung praktische Berufserfahrungen sammeln ... mehr