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Klostername: Bischofsheim, Ortsname: Bischofsheim a.d. Rhön
Bischofsheim ? Zankapfel zwischen frommen Brüdern   Der Legende nach soll der iroschottische Wandermissionar und Frankenapostel St. Kilian mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan im Jahr 686 auf dem Aschberg oberhalb Bischofsheim in der Rhön eine heidnische Kultstätte zerstört und ein erstes hölzernes Kreuz aufgerichtet haben. Davon rührt der seit dem 17. Jahrhundert gebräuchliche Name Kreuzberg her, der mit seinen 930 Metern den höchsten Berg der bayerischen Rhön bildet. Auf seinem Gipfel ... mehr

Klostername: Oberalteich, Ortsname: Bogen
Oberalteich, Benediktinerkloster St. Peter und Paul – Bildung und Wissenschaft auf höchstem Niveau Um 1080 gründete der Regensburger Domvogt Friedrich II. von Bogen mit Unterstützung seines Onkels, Graf Aswin von Bogen, in der Nähe ihrer Stammburg ein Benediktinerkloster als Hauskloster und stattete es mit Gütern aus (vgl. Abb. Stifterhochgrab). Abt Egino und die ersten Mönche kamen aus Niederaltaich. Auch der Großteil der weiteren Äbte in den ersten beiden Jahrhunderten stammte von ... mehr


Klostername: Bedernau, Ortsname: Breitenbrunn
Bedernau ? ?Bete und arbeite?   Schwigger II., Herr von Mindelheim, begründete im Jahr 1250 in dem Ort Bedernau (Gemeinde Breitenbrunn) ein Hospital der Wilhelmiten. Die Glaubensbrüder gehörten einem italienischer Eremitenorden an, der von Wilhelm von Malavalle (gest. 1157) gegründet und 1249 von der katholischen Kirche anerkannt wurde. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts verbreiteten sich die Wilhelmiten auch nördlich der Alpen. Die Brüder lebten nach der Benediktinerregel und deren Leitsatz ?ora et ... mehr

Klostername: Breitenbrunn, Maria Baumgärtle, Kloster der Missionare vom Kostbaren Blut, Ortsname: Breitenbrunn
Breitenbrunn, Maria Baumgärtle, Kloster der Missionare vom Kostbaren Blut – Trost und Hilfe für Wallfahrer   Der Wallfahrtsort Maria Baumgärtle nordwestlich von Mindelheim wurde 1721 begründet. Christoph Reichsgraf von Muggenthal, Herr zu Bederau, ließ in seinen Baumgärten („Baumgärtle“) eine Kopie der Altöttinger Gnadenkapelle errichten, in der er eine Nachbildung der Schwarzen Madonna zur Verehrung aufstellte. Die Muttergottesfigur hatte ihm die bayerische Herzogin Mauritia Febronia (1652-1706) vererbt. Da die Pilgerschar rasch anwuchs, ließ ... mehr

Klostername: Frauenzell, Ortsname: Brennberg
Frauenzell - Benediktinische Geistigkeit im Waldkloster Die Mönchsgemeinschaft von Frauenzell im Bayerischen Wald ging zurück auf eine Einsiedelei. Eine Schenkung von Grund und Boden des Grafen Reimar IV. von Brennberg ermöglichte um 1320 die Gründung eines Konvents unter der Regel des hl. Benedikt. Der Regensburger Bischof Nikolaus von Ybbs bestätigte das Kloster im Jahr 1324 und es wurde der Abtei Oberaltaich unterstellt. 1325 erfolgte die Weihe der ersten Kirche zu Ehren ... mehr


Klostername: Burghausen, Hlg. Schutzengel, Ortsname: Burghausen
Burghausen ? die Englischen Fräulein vom Heiligen Schutzengel   Als dritte Gründung der Englischen Fräulein auf dem Gebiet des heutigen Bayern (nach München und Augsburg) entstand 1683 die Niederlassung in Burghausen. Möglicherweise war es Heimweh, das Philippine Baumgartner (1642?1698), Burghauserin und Mitglied der Münchner Kongregation, veranlasst hatte, für Burghausen eine eigene Niederlassung zu fordern. Der Fürstbischof von Salzburg Maximilian Gandolf von Kuenburg stimmte zu, der Aufbau konnte begonnen werden. Mit Helen Catesby ... mehr

Klostername: Raitenhaslach, Ortsname: Burghausen
  Raitenhaslach – Das älteste Zisterzienserkloster in Oberbayern?       Im Jahr 788 wurde der Ort „Raitinhaselach“ erstmals in einem Güterverzeichnis der Salzburger Kirche erwähnt. Lange vermutete man, dass dort im 8. und 9. Jahrhundert eine klösterliche Niederlassung existierte. Auch die Annahme, Bischof Konrad I. von Salzburg habe 1123 in Raitenhaslach ein Stift für Augustinerchorherrn errichtet, ist nicht zu belegen.   Die Lebenserinnerungen Bischof Konrads I. und die Annalen des Klosters Reichersberg berichten von der ... mehr


Klostername: Burglengenfeld, Ortsname: Burglengenfeld
Das Kapuzinerkloster Burglengenfeld - Seelsorge auf dem Land Im Zuge der von Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm (reg. 1614-1653) betriebenen Rekatholisierung erlangten in Pfalz-Neuburg die Kapuziner, neben den Jesuiten der wichtigste Orden der Gegenreformation, große Bedeutung. Auch Pfalzgraf Philipp Wilhelm (reg. 1653-1690) und Kurfürst Johann Wilhelm (reg. 1690-1716) förderten den Bettel- und Reformorden, der sich durch sein soziales Engagement außerordentlicher Beliebtheit bei der Bevölkerung erfreute. 1702 suchten Bürgermeister und Rat der Stadt Burglengenfeld ... mehr

Klostername: Frauenroth, Ortsname: Burkardroth
Frauenroth ? Stiftung eines Minnesängers   Unweit von Bad Kissingen in der bayerischen Rhön finden sich auf der Gemarkung von Burkardroth in einem stillen Seitental des Flüsschens Aschach die Überreste des Zisterzienserinnenklosters Frauenroth. Der Minnesänger Graf Otto von Botenlauben und seine Gemahlin Beatrix von Cortenay gründeten das Kloster im Jahr 1231. Sie nannten es ?Novalis Sanctae Mariae?, Rodung für die heilige Maria, also: Frauenroth. Wie in Kitzingen ist auch hier eine ... mehr

Klostername: Buxheim, Ortsname: Buxheim
Buxheim - Deutschlands größte KartauseDie Tradition einer geistlichen Gemeinschaft in Buxheim reicht zurück in die Zeit um 1100. Damals begründete das Augsburger Domkapitel ein Kollegiatstift. Buxheim, zwischen der Iller und Memmingen gelegen, befand sich seit der Mitte des 10. Jahrhunderts im Besitz der Augsburger Domkirche, vermutlich als Schenkung der Grafen von Dillingen, also der Familie des hl. Ulrich. Während seiner mehrhundertjährigen Existenz diente das Kollegiatstift "Unserer Lieben Frau" zur Versorgung des ... mehr

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