Klostername: Birkenfeld, Ortsname: Neustadt a.d. Aisch Birkenfeld ? Heimstatt adliger Damen
Wie die meisten fränkischen Klöster der Zisterzienserinnen wurde auch Birkenfeld im 13. Jahrhundert gegründet. Stifter waren Friedrich III. von Hohenzollern, Burggraf von Nürnberg, und seine zweite Gemahlin Helena aus dem herzoglichen Haus Sachsen. Das gräfliche Paar erwarb um das Jahr 1285 auch die Stadt Neustadt a. d. Aisch, die im Zuge der Zollerschen Territorialpolitik zum wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrum des Aischgrundes aufstieg. Der Konvent ... mehr
Niederschönenfeld, Zisterzienserinnenkloster – ein reiches Stift für adelige Damen
Das Kloster wurde von Graf Berthold III. von Lechsgemünd-Graisbach und seiner Frau Adelheid von Zypern gestiftet und mit Beginen – Frauen, die ohne Gelübde in christlicher Hausgemeinschaft zusammenlebten – aus Burgheim (Oberbayern) besetzt. Der Legende zufolge sühnte der Graf mit diesem Werk den Raub seiner späteren Frau Adelheid, einer Tochter des zypriotischen Königs Veit von Lusignan, die er auf einem Kreuzzug entführt ... mehr
Klostername: Himmelthron, Ortsname: Nürnberg Himmelthron ? Sühnekloster der ?Weißen Frau?
Kunigundis, die Witwe des Grafen Otto VII. von Orlamünde, beauftragte 1343 den Stifter des Heiliggeistspitals in Nürnberg, Konrad Groß, in diesem Spital ein Kloster für 16 Zisterzienserinnen zu gründen. Der Sage nach soll Gräfin Kunigundis das Kloster zur Sühne für den Mord an ihren Kindern gestiftet haben. Ihre unglückliche Seele geistert dennoch der Überlieferung zufolge bis heute durch die Schlösser der Hohenzollern.
Gräfin Kunigundis nannte ... mehr
Klostername: Pielenhofen, Ortsname: Pielenhofen Pielenhofen - Zisterze im Naabtal
Pielenhofen war, nach der heute noch bestehenden Abtei Seligenthal bei Landshut, das zweitälteste Kloster der Zisterzienserinnen im Bistum Regensburg. Der früheste Beleg für seine Existenz datiert auf den 27. Januar 1237, als Papst Gregor IX. das Kloster Porta Sanctae Mariae ("Marienpforten") unter seinen besonderen Schutz nahm. Im Jahr 1239 wurde es vom Generalkapitel des Ordens in Cîteaux dem Abt von Kaisheim als "Vaterabt" und Visitator unterstellt. ... mehr
Klostername: Marburghausen, Kreuztal, Ortsname: Riedbach Marburghausen ? Baukunst der Zisterzienserinnen
Marburghausen (auch: Mariaburghausen) war eine Filiation der Zisterzienserinnenabtei von Heiligenthal. Das Kloster wurde 1237 ebenfalls durch die Stifterin und erste Äbtissin von Heiligenthal, die sel. Jutta, gegründet. Es befand sich zunächst in Kreuzthal, zwischen Schweinfurt und Hofheim gelegen. Daher rührt auch der ursprüngliche Name ?Vallis S. Crucis?. Die Abgeschiedenheit und das allzu raue Klima im Grabfeld bewogen die Äbtissin Lukardis jedoch bereits im Jahr 1243 zum ... mehr
Klostername: Maidbronn, Ortsname: Rimpar Maidbronn ? Zisterzienische Blüte des 13. Jahrhunderts
Mit Zustimmung des Würzburger Domkapitels schenkte Bischof Hermann I. von Lobdeburg (reg. 1225?1254) im Jahr 1232 den Zisterziensern das Dorf Bergerbrunn (heute Rotkreuzhof) nördlich von Würzburg zur Errichtung eines Frauenklosters mit dem Namen ?Fons Virginis Sanctae Mariae?. Auf Betreiben der ersten Äbtissin Luidgart wurde es jedoch bereits nach drei Jahren in das Dorf Etzelnhausen an der Pleichach verlegt, das fortan Maidbronn heißen sollte. Der ... mehr
Klostername: Heiligenthal, Ortsname: Schwanfeld Heiligenthal ? adlige Frömmigkeit im hohen Mittelalter
Die baulichen Reste des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Heiligenthal (?Vallis Sanctorum?) nahe Schwanfeld mit ihrer heute dem hl. Markus geweihten Kapelle liegen in ordenstypischer Abgeschiedenheit. Das Kloster wurde 1234 durch die selige Äbtissin Jutta von Fuchsstadt gegründet. Die Adlige übereignete ihren ererbten Besitz in Bonebach dem Bischof von Würzburg, der das Kloster dafür unter den Schutz des hl. Kilian stellte. 1255 erteilte Papst Alexander IV. dem ... mehr
Klostername: Sonnefeld, Ortsname: Sonnefeld Zisterze Sonnefeld ? Hoffnung auf ewige Fürbitte
Franken wurde im 13. Jahrhundert von einem dichten Netz von Klöstern des Reformordens der Zisterzienser überzogen. Nahezu alle hochadligen Familien waren als Stifter beteiligt, da sie sich auf diese Weise ihre eigene Grablege und ewige Fürbitte für ihre Familien sichern wollten.
Im Jahr 1260 stifteten die Herren von Sonneberg den Zisterzienserinnen auf ihrem Besitz in Ebersdorf bei Coburg den Bauplatz für ein Kloster. Die Lage ... mehr
Klostername: Thyrnau, Ortsname: Thyrnau Thyrnau, Zisterzienserinnenabtei St. Josef – Kunstvolles Stickereihandwerk im Dienst der Kirche
Die 1245 in Rathausen (Schweiz) gegründete, 1848 aufgehobene und seit 1876 im französischen Vèzelise (bei Nancy) ansässige Klostergemeinschaft der Zisterzienserinnen musste 1901 aufgrund der antiklerikalen Gesetzgebung Frankreich verlassen. Prinzregent Luitpold von Bayern bewilligte den Zisterzienserinnen am 13. Februar 1902 eine selbstständige klösterliche Niederlassung in Bayern. Die Nonnen fanden kurz darauf mit Unterstützung des Passauer Dompropstes, Landtags- und Reichstagsabgeordneten Dr. Franz ... mehr
Klostername: Himmelspforten, Ortsname: Würzburg Himmelspforten Von der Zisterze zum Karmel
Der Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg (reg. 12251254) gründete im Jahr 1231 in Himmelstadt nahe Karlstadt das Zisterzienserinnenkloster Himmelspforten (Coeli Porta). Der Bischof unterstellte seine Stiftung dem Abt des Klosters Ebrach als Weiser, behielt sich allerdings das Patronatsrecht und das Recht in geistlichen Fragen. Aus nicht bekannten Gründen flüchteten sich die Nonnen um 1248 in das verlassene Kloster Schönau. Bereits zwei Jahre später ... mehr