Klostername: Ursberg, Ortsname: Ursberg Ursberg - Prämonstratenser und Josefschwestern Mit dem Gründungsjahr 1125 gilt das Stift als älteste Niederlassung der Prämonstratenser in Süddeutschland. Ursberg, der "Berg der Auerochsen", gehörte ab dem 10. Jahrhundert den Herren von Schwabegg. Dort befand sich auf der Anhöhe, einer alten Michaelskapelle wegen auch der "Michelsberg" genannt, eine Burg. Bereits 1119 errichtete Werner von Schwabegg unterhalb seiner Burg ein Kloster. Als Vogt des Bistums Augsburg besaß der Herr von Ursberg ... mehr
Klostername: Wallerstein, Ortsname: Wallerstein
Wallerstein, Piaristenkolleg St. Anna – Lehrmeister der Knaben
Die Piaristen sind ein Orden von Regularklerikern, die sich in der Erziehung der männlichen Jugend engagieren. Ihre Kommunität bestand in der Vergangenheit meist aus drei bis fünf Priestern und wurde von einem Rektor geleitet. Sie bildeten keine klösterliche Gemeinschaft, daher fehlen oft Archivalien und Quellen über ihre früheren Niederlassungen. Sie bewohnten zumeist die Schulen, in denen sie arbeiteten. Dort leiteten sie den Unterricht ... mehr
Klostername: Weißenhorn, Ortsname: Weißenhorn
Weißenhorn, Kapuzinerkloster St. Sebastian – Festigung des katholischen Glaubens
Graf Johann Albrecht Fugger (1624–1692) veranlasste 1662 die Ansiedlung der Kapuziner in Weißenhorn. Zusammen mit seinem Bruder Carl Philipp regierte er seit 1649 die Herrschaft, die aufgrund von Erbfällen 1654 die Orte Wullenstetten, Pfaffenhofen und Busch, 1656 die Grafschaft Kirchberg als Zuwachs erhalten hatte. Das neue Bettelordenskloster sollte die Bevölkerung nach den verheerenden Auswirkungen des Dreißigjährigen Kriegs in ihren moralischen Ansichten und ... mehr
Klostername: Welden, Ortsname: Welden Welden ? Franziskanerinnen in Vorderösterreich
Vom Ursprung des Klosters in Welden berichtet eine Handschrift. Die Terziarinnen des Franziskanerordens aus Weiler, einem um 1170 gegründeten Konvent bei Blaubeuren, wurden im Jahr 1570 von dort vertrieben: ?Anno 1570 geschache der Erbarmliche Unverantwortliche gewaltthätige austrieb der armen Closterfrauen von Weyler bey Blaubayren, es stunden damahlen dem Convent vor, die Wohl-Ehrwürdige Frau Mutter Rosina Räthin von Ulm, ihre untergebene geistliche Kinder waren an der ... mehr
Klostername: Welden, Karmelitinnenkloster auf dem Theklaberg, Ortsname: Welden Welden, Karmelitinnenkloster auf dem Theklaberg – die Welt und zurück
Über dem Laugnatal bei Welden befindet sich auf einer Anhöhe, auf der einst ein römisches Kastell und danach eine Burg der Fugger lagen, die Votivkirche St. Thekla. Der kaiserliche Kämmerer Joseph Maria Graf Fugger von Wellenburg (1714–1764) finanzierte ihren Bau aufgrund eines Gelübdes und stattete sie mit einem großzügigen Benefizium aus. Die Kirche wurde bis 1758 nach Plänen von Hans Adam ... mehr
Klostername: Weihenberg, Ortsname: Wertingen
Weihenberg, Augustiner-Chorfrauen
Die Brüder Wilhelm und Arnold von Biberbach übergaben der Augsburger Domkirche ihr Vermögen für die Errichtung eines Frauenstifts an der Kirche zu Weihenberg. Bischof Walter von Augsburg bestätigte die Stiftung im Jahr 1145. Mit diesem Akt sollten ein Hauskloster und eine Grablege für das Geschlecht der Biberbacher begründet werden. Mit den Augustiner-Chorfrauen in Weihenberg und Edelstetten hatten die männlichen Reformstifte St. Georg, Muttershofen und Wettenhausen nun innerhalb des Bistums ... mehr
Wessobrunn - das Dorf der Stuckatoren Das Kloster am "Brunnen des Wezzo" zählt zu den ältesten in Bayern. Als Stifter im Jahr 753 gilt Tassilo III., der letzte Herzog aus dem Geschlecht der Agilolfinger. Der Legende nach träumte der Fürst unter der "Tassilolinde" von einer Himmelsleiter an einer kreuzförmigen Quelle. Der Jäger Wezzo führte ihn an diese Quelle, die als barockes Brunnenhaus erhalten ist. Tassilo erkannte darin einen göttlichen Auftrag ... mehr
Klostername: Reistingen, Ortsname: Ziertheim
Ziertheim-Reistingen, Kanonissenstift – ein vergessenes Frauenkloster
In Reistingen erfolgte im Mittelalter eine Klostergründung, über deren Anfänge und weitere Geschichte aufgrund fehlender Quellen nur wenig bekannt ist. Man nimmt an, dass es sich um eine Benediktinerabtei handelte. Die dazugehörige Kirche St. Petrus stammt aus dem 12. Jahrhundert. Mitte des 13. Jahrhunderts hatten die Grafen von Dillingen, die möglicherweise die Stifter waren, die Vogtei inne. Über Graf Hartmann V. von Dillingen, der von ... mehr