UNTERFRANKEN


 


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Klostername: Grünau, Ortsname: Schollbrunn
Grünau ? Frankens älteste Kartause   Im Spessart entstand bei Hasloch die erste Niederlassung des Kartäuserordens in Franken und zugleich im heutigen Bayern. Ihr Ursprung liegt in einer 1216 geweihten Kapelle im Kropfbachtal. Zu dieser Kapelle mit den Patrozinien Maria, Nikolaus und Laurentius pilgerten bereits im frühen 14. Jahrhundert Wallfahrer. Im Jahr 1328 stiftete Gräfin Elisabeth von Hohenlohe, gebürtige Gräfin von Wertheim dort eine Kartause. Fünf Jahre später besiedelten Kartäuser aus Mainz ... mehr

Klostername: Hammelburg, Ortsname: Hammelburg
Hammelburg - Franziskanische Seelsorge in der Rhön   Die Vorgeschichte einer Klostergründung in Altstadt bei Hammelburg am Fuß des Heroldsbergs reicht zurück bis 716. In diesem Jahr übereignete Herzog Hedan II. dem Bischof und Friesenmissionar Willibrord (658?739) seine Besitzungen ?ad hamulo castellum? zur Gründung eines Klosters. Statt eines geistlichen Instituts entstand aber damals vermutlich nur ein landwirtschaftliches Gut. Dieses übergaben die Karolinger zunächst dem Hochstift Würzburg; 777 wurde es schließlich durch ... mehr

Klostername: Hausen, Ortsname: Bad Kissingen
Hausen -  zerstört durch Bauernkrieg und Adelsfehde    Graf Heinrich von Henneberg (quidam Heinricus de Hynneberc) übergab im Jahr 1161 dem Bistum Würzburg ein von ihm auf seinem Besitz in Hausen bei Bad Kissingen gestiftetes Frauenkloster des Prämonstratenserordens. Hausen war zunächst ein Tochterkloster von Zell bei Würzburg, unterstand jedoch im 13. Jahrhundert dem Abt des Klosters Veßra. Im Bauernkrieg von 1525 wurde Hausen schwer beschädigt und durch Abt Georg von Oberzell wieder ... mehr

Klostername: Hausen, Augustinerkloster Fährbrück, Ortsname: Hausen
Hausen, Augustinerkloster Fährbrück – Seelsorge für die fränkischen Pilger Die schon vor der Reformation bestehende Wallfahrt zum wundersamen Heilwasser des Gregoriussteins in Fährbrück erlebte Mitte des 17. Jahrhunderts nach dem Neubau der Kapelle großen Aufschwung. Damals erklärten sich die Würzburger Karmeliter bereit, provisorisch den Gottesdienst, die Predigt und das Beichthören zu übernehmen. Ab 1676 versahen sie diesen Dienst dann offiziell rund 100 Jahre lang. Unter dem Würzburger Fürstbischof Johann Gottfried von ... mehr

Klostername: Heidenfeld, Ortsname: Röthlein
Heidenfeld ? Glaubenszentrum im barocken Mainfranken   Erste archäologisch belegte Siedlungsspuren reichen für Heidenfeld am Main bis in die Urnenfelderzeit um 1200 v. Chr. zurück. Urkundlich fassbar wird ?Heidenvelt? jedoch erst im Jahr 1040 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster der Benediktinerinnen in Kitzingen. Im Wesentlichen aber handelte es sich um einen Besitz der Markgrafen von Schweinfurt. Alberada von Schweinfurt und ihr Gemahl Hermann von Habsberg gründeten in Heidenfeld ... mehr

Klostername: Heiligenthal, Ortsname: Schwanfeld
Heiligenthal ? adlige Frömmigkeit im hohen Mittelalter   Die baulichen Reste des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Heiligenthal (?Vallis Sanctorum?) nahe Schwanfeld mit ihrer heute dem hl. Markus geweihten Kapelle liegen in ordenstypischer Abgeschiedenheit. Das Kloster wurde 1234 durch die selige Äbtissin Jutta von Fuchsstadt gegründet. Die Adlige übereignete ihren ererbten Besitz in Bonebach dem Bischof von Würzburg, der das Kloster dafür unter den Schutz des hl. Kilian stellte. 1255 erteilte Papst Alexander IV. dem ... mehr

Klostername: Himmelspforten, Ortsname: Würzburg
Himmelspforten – Von der Zisterze zum Karmel   Der Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg (reg. 1225–1254) gründete im Jahr 1231 in Himmelstadt nahe Karlstadt das Zisterzienserinnenkloster Himmelspforten („Coeli Porta“). Der Bischof unterstellte seine Stiftung dem Abt des Klosters Ebrach als „Weiser“, behielt sich allerdings das Patronatsrecht und das Recht in geistlichen Fragen. Aus nicht bekannten Gründen flüchteten sich die Nonnen um 1248 in das verlassene Kloster Schönau. Bereits zwei Jahre später ... mehr

Klostername: Himmelthal, Ortsname: Elsenfeld
Himmelthal ? Zisterzienserinnen, eine Benediktinerin und Jesuiten   Graf Ludwig II. von Rieneck und seine Gemahlin Adelheid von Henneberg übergaben im Jahr 1232 ihr im Elsavatal im Landkreis Miltenberg gelegenes Hofgut Wolperch und das Dorf Eichelbach an den Würzburger Domherrn Salomon zur Errichtung eines Klosters für Zisterzienserinnen. Schutz und Schirm sowie die Kastenvogtei behielt sich das Stifterpaar ausdrücklich vor. Die geistliche Aufsicht oblag dem Generalvikar des Erzbistums Mainz. Für das Jahr 1234 ... mehr

Klostername: Würzburg, Neumünster, Ortsname: Würzburg
Das Neumünster  in Würzburg ? Heiliger Kilian und Walther von der Vogelweide   Der mächtige Bau des Neumünsters inmitten von Würzburg erhebt sich an jener Stelle, wo gemäß ältester Überlieferung der hl. Kilian und seine Gefährten Kolonat und Totnan 689 ermordet worden waren. Die Reliquien der drei Glaubenszeugen wurden im Jahr 752 zur Ehre der Altäre erhoben. An der Stätte des Martyriums entstand der erste Dom in Würzburg. Er wurde 788 geweiht ... mehr

Klostername: Oberzell, Ortsname: Zell
Oberzell: Mainfränkische Prämonstratenser - Maschinenfabrik - Mutterhaus Vor den Toren Würzburgs liegt auf der linken Mainseite das Kloster Oberzell. Bis zu seiner Säkularisation im Jahr 1803 war es die einzige Kloster der Prämonstratenser in Franken im Rang einer Abtei. Die so genannte fränkische Tochter von Prémontré verdankte ihre Entstehung dem Besuch des hl. Norbert von Xanten in Würzburg im Jahr 1126. Er war auf der Rückreise von Rom, wo er ... mehr
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