Klostername: Vilshofen, Kollegiatstift, Ortsname: Vilshofen Vilshofen – eine ritterliche Stiftung für das eigene Seelenheil
Der Ritter Heinrich Tuschl von Söldenau stiftete im Jahr 1345 in Vilshofen das Kollegiatstift St. Johannes der Täufer mit Pfründen für einen Propst und zwölf Kanoniker. Sein Sohn Schweiker vollendete das Werk seines im gleichen Jahr verstorbenen Vaters. Der romanische Bau der Pfarrkirche wurde dem Stift einverleibt und für dessen Zwecke erweitert. Um- und Ausbau im Stil der Gotik zogen sich bis ... mehr
Vornbach ? eine Stätte benediktinischer Gelehrsamkeit
Ab dem 10. Jahrhundert begannen die Landesherren, am Inn entlang Klöster und Stifte zu errichten. Vornbach liegt auf der bayerischen Seite des Flusses, nur wenige Kilometer von der Einmündung in die Donau in Passau entfernt. Um seine Entstehung rankt sich eine Legende: Zum Dank für die Heilung von einem Augenleiden soll die Grafentochter Himiltrudis um das Jahr 1040 ein Kloster bei der Wallfahrtskapelle ?Maria am ... mehr
Klostername: Ortenburg, Kloster Neustift, Ortsname: Ortenburg Ortenburg, Kloster Neustift – Krankenpflege und Mädchenerziehung
Die Kongregation der „Schwestern von der ewigen Anbetung“, 1851 von dem Weltpriester Joseph Alois Faller im Elsass gegründet, hatte mehrere Niederlassungen in Frankreich. Im ersten Weltkrieg mussten 50 Schwestern wegen ihrer deutschen Staatsangehörigkeit jedoch das Land verlassen. Sie fanden Unterkunft und Arbeit in der Benediktinerabtei Schweiklberg in Vilshofen und gründeten von dort aus ihr neues Mutterhaus in Niederbayern. Mit Genehmigung des Ordinariates Passau erwarben ... mehr
Klostername: Passau, Maristenkloster, Ortsname: Passau Passau, Maristenkloster – Innenstadt-Seelsorge
Die Maristen sind seit 1978 in Passau ansässig. Sie bauten ihr Kloster an die Votivkirche an, die in der Heiliggeistgasse am Eingang zur Fußgängerzone liegt. An dieser Stelle befand sich einst das Franziskanerkloster mit der von 1613 bis 1619 errichteten barocken Klosterkirche. Kloster und Kirche fielen 1680 dem Stadtbrand zum Opfer und wurden danach wieder hergestellt. Nach der Säkularisation im Jahr 1803, die die Aufhebung des Klosters ... mehr
Klostername: Passau, Marienstift, Ortsname: Passau Passau, Marienstift, Kloster der Salvatorianerinnen – Soziale und pädagogische Dienste für die Gesellschaft
Die Kongregation der „Schwestern vom Göttlichen Heiland“, wie die Salvatorianerinnen heißen, wurde 1888 von Pater Franziskus vom Kreuz Jordan und Schwester Maria von den Aposteln, geborene Freiin von Wüllenweber (durch Papst Paul VI. 1968 selig gesprochen) in Tivoli bei Rom gegründet. Die Gemeinschaft engagiert sich weltweit im sozialen Bereich und bei der Verkündigung der Heilsbotschaft Jesu Christi. Um ... mehr
Klostername: Tettenweis, Ortsname: Tettenweis Tettenweis, Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud – Tochterkloster der Abtei Frauenwörth
Im ausgehenden 19. Jahrhundert war der Zustrom in die Ordensberufe so groß, dass in fast allen Klöstern Platzmangel herrschte. Auch die Benediktinerinnenabtei Frauenwörth, die auf der Fraueninsel im Chiemsee beheimatet ist, konnte die Schar an Postulantinnen nicht mehr unterbringen. Man entschloss sich daher zur Gründung eines Tochterklosters. Unter Priorin Caecilia Trischberger (1899–1913) kam es im August 1899 zum Kauf des Schlossguts Tettenweis ... mehr
Klostername: Thyrnau, Ortsname: Thyrnau Thyrnau, Zisterzienserinnenabtei St. Josef – Kunstvolles Stickereihandwerk im Dienst der Kirche
Die 1245 in Rathausen (Schweiz) gegründete, 1848 aufgehobene und seit 1876 im französischen Vèzelise (bei Nancy) ansässige Klostergemeinschaft der Zisterzienserinnen musste 1901 aufgrund der antiklerikalen Gesetzgebung Frankreich verlassen. Prinzregent Luitpold von Bayern bewilligte den Zisterzienserinnen am 13. Februar 1902 eine selbstständige klösterliche Niederlassung in Bayern. Die Nonnen fanden kurz darauf mit Unterstützung des Passauer Dompropstes, Landtags- und Reichstagsabgeordneten Dr. Franz ... mehr
Klostername: Vilshofen, Schweiklberg, Ortsname: Vilshofen Vilshofen, Benediktinerabtei Schweiklberg – Zentrum der liturgischen Bewegung
Die Missionskongregation der Benediktiner von St. Ottilien in Eresing hatte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts so viele Mitglieder, dass man mithilfe neuer Niederlassungen die Mission unterstützen wollte. Nach der Gründung von St. Ludwig im fränkischen Wipfeld waren die Mönche auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Niederbayern. Die Diözese Passau erschien besonders geeignet, da es hier seit der Säkularisation kein Benediktinerkloster mehr ... mehr