Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte (Leo Hiemer)
Resi Baumann spricht über Anfeindungen, der ihre Familie aufgrund der Aufnahme eines jüdischen Pflegekindes während der NS-Diktatur in Stiefenhofen ausgesetzt war.
Biogramm
Resi Baumann wurde als Theresia Aichele 1921 in Stiefenhofen geboren. Von 1927 bis 1934 besuchte sie die Volksschule in Stiefenhofen. Nach der Schule arbeitete sie auf dem elterlichen Bauernhof mit. Im Winter 1938/39 war sie als Hausgehilfin in einem Privathaushalt in Augsburg angestellt. 1947 brachte sie eine Tochter zur Welt, die den Namen Gabriele erhielt. 1952 heiratete sie Hans Baumann, dem sie eine weitere Tochter gebar. Hans Baumann starb 1990. Ab 1979 lebte Resi Baumann mit ihrer Tochter Rita und deren Familie in Rohrdorf bei Isny.
Themen
- Ausgrenzung von Juden im Alltag
- Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze
Signatur: zz-1496.03
Zum Eintrag im Zeitzeugenportal