Jüdisches Leben
in Bayern

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte (Georg Schmidbauer M.A.)

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Mandlinger von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ab 1929 auf die ländlichen Gebiete in Bayern und den wachsenden Antisemitismus.

Biogramm

1922 in Glonn bei Indersdorf geboren, nach der Schule Arbeit in einer Bäckerei in Indersdorf, während des Zweiten Weltkrieges Arbeit bei einer Studienrätin in München, 1943 Zunahme der Bombardierungen, Rückkehr nach Indersdorf, 1946 Heirat, 2 Kinder, Stricken von Jacken für Trachtengeschäft, ab 1952 Arbeit als Zeitungsausträgerin, 1954 Scheidung, Kassieren von Versicherungsbeiträgen, 1980 Mitglied der IG Medien, Kandidatur zu Betriebsratswahlen, Gewerkschaftsschulungen, 1991 Medaille "München leuchtet".

Themen
  • Antisemitismus vor 1933
  • Weltwirtschaftskrise 1929
Signatur: zz-0581.01
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