Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gottfried Frieser über seine Wahrnehmung der Ausgrenzung von Juden im "Dritten Reich" - u.a. durch das Aufstellen von einem "Stürmer-Kasten" (der Zeitzeuge spricht von "Juden-Kasten").
Gottfried Frieser wurde 1926 in Teublitz geboren und verbrachte seine Kindheit in der Nähe des ehemaligen Stahlwerks. 1933 erlebte er die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten und trat in die „Hitlerjugend“ ein. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er in den „Reichsarbeitsdienst“ eingezogen und war bei der Flak eingesetzt. Gegen Ende des Kriegs wurde er nach Skagen in Norwegen versetzt und geriet später in britische Kriegsgefangenschaft. Gottfried Frieser wurde dann in verschiedenen französischen Lagern in der Nähe von Freiburg interniert, von wo ihm eine abenteuerliche Flucht gelang. Nach seiner Rückkehr nach Regensburg heiratete er und arbeitete später bei einer Ton- und Schamotte-Firma. Er verstarb im Jahr 2018.
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