Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adolf Höxter von den immer schlechter werdenden Lebensumständen der Nürnberger Juden 1929-1939. Er musste als Kind wegen antisemitischer Anfeindungen mehrfach die Schule wechseln und schließlich eine Lehre als Friedhofsgärtner beginnen. Die Pläne zur Auswanderung nach Palästina verhinderte der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
1924 in Nürnberg geboren, Schulzeit bis 1938 in Nürnberg, nach Berufs- und Handwerkerschule Friedhofsgärtner der jüdischen Gemeinde in Nürnberg, 1941-1944 Hilfsarbeiter beim Gleisbau, 1944 in Gestapohaft, ins Konzentrationslager Auschwitz überstellt, dann ins KZ Stutthof bei Danzig, Befreiung durch die Rote Armee am 09.03.1945, erst am 22.10.1945 Rückkehr nach Nürnberg möglich, Eltern und Schwester wieder getroffen, jahrzehntelanges Engagement in der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg.
- Antisemitismus vor 1933
- Ausgrenzung von Juden im Alltag
- Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben
- Nürnberg