Vermutlich bereits im frühen 18. Jahrhundert wurde in einem Privathaus ein Betsaal eingerichtet, dessen Tonnengewölbe mit gelben Sternen auf blauem Grund bemalt wurde. Für eine Renovierung der baufälligen Synagoge sorgte zu einem bisher unbekannten Zeitpunkt der Weimarschmiedener Kultusvorsteher David Nußbaum. Um 1910 wurde die Synagoge von der Gemeinde zu einem niedrigen Preis verkauft.
Bilder
Adresse / Wegbeschreibung
Gutsstraße 2, 97650 Weimarschmieden/Fladungen
Literatur
- Gerhard Gronauer / Johannes Sander: Willmars mit Weimarschmieden und Friedhof Neustädtles. in: Wolfgang Kraus, Hans-Christoph Dittscheid, Gury Schneider-Ludorff (Hg.): Mehr als Steine… Synagogen-Gedenkband Bayern, Bd. III/2: Unterfranken Teilband 2.1. Erarbeitet von Cornelia Berger-Dittscheid, Gerhard Gronauer, Hans-Christof Haas, Hans Schlumberger und Axel Töllner unter Mitarbeit von Hans-Jürgen Beck, Hans-Christoph Dittscheid, Johannes Sander und Elmar Schwinger, mit Beiträgen von Andreas Angerstorfer und Rotraud Ries. Lindenberg im Allgäu 2021, S. 908-933.
- Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. 2. Aufl. München 1992 (= Bayerische Landeszentrale für politische Bildung A85), S. 134.
