Jüdisches Leben
in Bayern

Wasserlos Synagoge

In Wasserlos wurde bereits im 17. Jahrhundert eine Synagoge eingerichtet oder erbaut. Damals und noch bis zum 18. Jahrhundert kamen auch die Alzenauer Juden zum Gottesdienst in die Synagoge nach Wasserlos. Aus diesem Grund wurde Wasserlos auch als "Mutter der Gemeinde Alzenau" bezeichnet. Ob es sich nun um einen Betsaal in einem Privathaus oder um ein frei stehendes Gotteshaus handelte, ist genauso unbekannt wie der einstige Standort. 

Literatur

  • Schwierz, Israel: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern, 2. Aufl. München 1992 (= Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit A85), S. 133.