Spätestens seit 1792 bis zu ihrem Anschluss an die Kultusgemeinde Bad Brückenau im Jahr 1871 versammelte sich die Gemeinde Unterleichtersbach in einem Privathaus. Da es keinen Lehrer bzw. Vorsänger gab, handelte es sich wohl trotz der Bezeichnung "Judenschule" eher um einen Betraum, das heißt einen Andachtsraum für rudimentäre kultische Zwecke. Über Lage und Ausstattung ist nichts bekannt.
Literatur
- Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. 2. Aufl. München 1992 (= Bayerische Landeszentrale für politische Bildung A85), S. 128.
