Die Kultusgemeinde Rimbach besaß im 19. Jahrhundert einen Betsaal in einem der privaten Häuser. Hier fand dreimal im Sommer und dreimal im Winter ein Gottesdienst statt, ansonsten besuchten die Rimbacher Israeliten die benachbarten Gemeinden in Brünnau und Järkendorf. Dort bekamen die Kinder vermutlich auch ihren Religionsunterricht. Der Standort der Betstube ist bislang ebenso unbekannt wie seine Ausstattung.
Literatur
- Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. 2. Aufl. München 1992 (= Bayerische Landeszentrale für politische Bildung A85), S. 115f.
