Jüdisches Leben
in Bayern

Hausen Synagoge

Die jüdischen Einwohner von Hausen gehörten bis zum Wegzug der letzten Familie im Jahr 1906 als Filiale zur Gemeinde in Nordheim v.d.Rhön. Nachweisbar seit dem späten 18. Jahrhundert besuchten sie deren Synagoge. In Hausen selbst versammelte man sich nur gelegentlich in einem privaten Wohnhaus, wo – ob temporär oder dauerhaft sei dahingestellt – ein Betsaal eingerichtet wurde. Bekannt sind die Standorte der zwei "Judenhäuser": Plan-Nr. 13 (Tannischer Hof), heute Am Kellerbrunnen 1, sowie Plan-Nr. 65, heute Fladunger Straße 1 (Teil des Rathauses). In welchem der Häuser sich der Betsaal befand und wie er ausgestattet war, ist jedoch unbekannt.

Adresse / Wegbeschreibung

Fladunger Str. 1 (?), 97647 Hausen

Literatur

  • Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. 2. Aufl. München 1992 (= Bayerische Landeszentrale für politische Bildung A85), S. 70.