Ein erster Synagogenbau ist für das Jahr 1688 überliefert. Die Ortsherrschaft gestattete den Juden in Ederheim, "dass sie sich des Platzes, den sie auf einem Boden mit Brettern beschlagen lassen, zu einer Schul gebrauchen dürften".
Ein neuer Synagogenbau erfolgte 1736. Das Gebäude (ehemals Judenbuck, heute neben Dorfstraße 40) stand in unmittelbarem Anschluss zur sogenannten "Judenschule", dem Schulgebäude der Gemeinde. Die Nordwand des ehemaligen Synagogengebäude stand neben dem ehemaligen Schulgebäude (Dorfstraße 40) Ebenfalls im "Judenbuck" in der Nähe der Synagoge wird der Standort eines Ritualbads vermutet.
Nach der Auflösung der Gemeinde wurden das Synagogengebäude und das Schulgebäude verkauft. Nach dem Abriss des Schulgebäudes nach 1950 wurde ein Gebäude für Feuerwehr und Post und Wohnungen errichtet. Vom Synagogengebäude waren bereits in den 1920er-jahren nur noch Mauerreste übrig. Heute ist der Standort Garage, Garagen- und Hauszufahrt.
