Im Jahr 1790 errichtete die kleine jüdische Kultusgemeinde eine Synagoge, die 1857 renoviert werden musste. Nach der endgültigen, formellen Auflösung der Gemeinde im Jahr 1908 wurde das leer stehende Gotteshaus verkauft, später abgebrochen und auf dem Grundstück eine Scheune errichtet. Ausstattung und Standort der Synagoge ist bis heute wegen der schlechten Quellenlage unbekannt, zumal sie auch in der Uraufnahme des frühen 19. Jahrhunderts nicht erfasst wurde.
Literatur
- K. statistisches Bureau: Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern am 1. Dezember 1875 [...]. München 1877 (= Hefte zur Statistik des Königreichs Bayern 36), S. 46.
