Dr. med. Leonhard Rosenfeld gründete 1891 in seiner Vaterstadt Nürnberg eine "Chirurgisch-Orthopädische Privatheilanstalt". Er zählt zu den einflussreichsten Medizinern seiner Zeit und gilt als "Vater der deutschen Orthopädie". Seit 1897 war er mit Bertha geb. Rau (1875-1960) verheiratet, aus der Ehe gingen Dietrich (1906-1934) und Hildegard verh. Potzler (1900-1980) hervor. Die damals erschreckend hohe Zahl von Menschen mit schwerwiegenden körperlichen Einschränkungen machte sich Dr. Rosenfeld zur Herzenssache. Maßgeblich beteiligte er sich an der Gründung des Nürnberger "Vereins für Krüppelfürsorge", 1926 wurde er zum Obermedizinalrat ernannt. Das 1927 eröffnete "Krüppelheim" in Schwaig (heute Haus Wieseneck) war ein weiterer Erfolg. Obwohl er im Ersten Weltkrieg als Sanitätsoffizier diente, musste er nach der NS-Machtübernahme von allen Ämtern zurücktreten.
Jüdisches Leben
in Bayern
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Leonhard Rosenfeld Mediziner (Orthopädie)
GND: 11662342X
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