Jüdisches Leben
in Bayern

Geroda Friedhof

Der jüdische Friedhof liegt m Wald westlich von Geroda. Er hat eine Fläche von fast 900 qm und wurde 1911 eingeweiht. es sind noch etwa 40 bis 50 Grabsteine erhalten. Die letzte Beerdigung erfolgte 1940.

Lage: Im Wald westlich von Geroda. 

Größe: 900 qm; Eingangstor mit Magen David. 

Alter: 1910; Einweihung am 1. Februar 1911. Zuvor wurden die Verstorbenen im ca. 20 km entfernten Pfaffenhausen beigesetzt. Nach der Schließung des Friedhofs von Pfaffenhausen im Juli 1938 musste man die Toten des Friedhofsverbandes Pfaffenhausen in Geroda beisetzen. 

Einzugsbereich: Platz, Unterriedenberg. 

Beerdigungen: Ca. 40 bis 50 Grabsteine. Im Anschluss an die offizielle Einweihung am 1. Februar 1911 wurde Mirjam Fleischhacker aus Platz zu Grabe getragen. Die letzte Beerdigung erfolgte 1940. 

Besonderheiten: Tahara-Haus, 1966 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Adresse / Wegbeschreibung

97779 Geroda

Von der Autobahn kommend in die Ortsmitte von Geroda und dort in der Kissinger Straße links in die Dorfstraße. Dieser geradeaus folgen, dann links in den Viereichenweg (Feldweg) bis zum Waldrand. Zu Fuß (!) nach rechts ab, provisorische Treppen hinunter, nach ca. 30m Eingang des Friedhofs.

Literatur

  • Lothar Mayer: Jüdische Friedhöfe in Unterfranken. Petersberg 2010, S. 56-59.
  • Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. 2. Aufl. München 1992 (= Bayerische Landeszentrale für politische Bildung A85), S. 61f.