Ulrich Chaussy Journalist; Autor
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ulrich Chaussy anhand verschiedener Beispiele seinen journalistischen Fokus auf die Gefahr des Rechtsextremismus in Deutschland und gibt eine Einschätzung zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit des Wittelsbacher Gymnasiums in München, das er selbst besucht hat. Außerdem spricht er über den Juristen Otto Gritschneder, der 1943 am Gerichtsprozess gegen die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" teilnahm und nach 1945 Verteidiger der Eltern von Eva Braun war.
Ulrich Chaussy Journalist; Autor
Im hier gezeigten Ausschnitt erläutert Ulrich Chaussy, wie die ursprünglichen Bewohner des Obersalzbergs im Rahmen der Vereinnahmung des Orts durch die NS-Elite ihre Häuser aufgeben mussten. Zudem beschreibt er, wie der Zeitzeugenbericht Johanna Stangassingers zum vorherigen Leben am Obersalzberg den Anstoß für seine weiteren Nachforschungen zum historischen Ort und zum jüdischen Wissenschaftler Dr. Arthur Eichengrün gab.
Im hier gezeigten Ausschnitt erläutert Gabriele Deml, wie japanische Touristen in den 1990er-Jahren nach Berchtesgaden gelockt wurden. Zudem beschreibt sie, wie zu dieser Zeit das Kehlsteinhaus noch ganz ohne historische Aufarbeitung touristisch vermarktet wurde.
Karl Frank 1954-1989 Gymnasiallehrer in Regensburg
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Karl Frank über den Schulalltag während der 1950er- und 1960er-Jahre und die mangelnde Behandlung des Nationalsozialismus innerhalb des Geschichtsunterrichts.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Uschi Glas über ihren Umzug nach München, die damaligen Fixpunkte der Jugendkultur im Stadtteil Schwabing, die Konfrontation mit der Schuldfrage nach Ende des Zweiten Weltkriegs sowie über die Vorurteile, die ihr als Deutsche im Ausland entgegengebracht wurden.
Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Im hier gezeigten Ausschnitt hinterfragt Dr. Hildegard Hamm-Brücher die Wirksamkeit der Entnazifizierungsverfahren. Dabei beschreibt sie auch den Prozess der Verdrängung und Entkriminalisierung der Verbrechen in Gesellschaft, Politik und Gesetzgebung. Außerdem geht sie auf den Fall des ehemaligen bayerischen Kultusministers Theodor Maunz ein, der 1964 aufgrund des öffentlichen Bekanntwerdens seiner NS-Vergangenheit – u.a. auf Betreiben von Dr. Hildegard Hamm-Brücher – zurücktrat.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Heubl über die Gründe für die fehlende Bereitschaft der Bevölkerung, sich in den 1960er-Jahren mit der NS-Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Friederike Kaiser über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Themen innerhalb des DAV am Beispiel des Projektes „Alpenverein und Nationalsozialismus“.
Gabriele Steinherr Arzthelferin, Hausfrau
In diesem Ausschnitt schildert Gabriele Steinherr, wie ihre Familie trotz Ressourcenknappheit die Nachkriegszeit in Planegg gemeinschaftlich überstehen konnte. Sie spricht über die Freude über das Kriegsende und über ihre Motivation, den nachfolgenden Generationen die Grausamkeit des Zweiten Weltkriegs zu vermitteln.
Stefanie Zachmeier Ethnomusikologin; Volksmusikantin; Moderatorin
In diesem Ausschnitt geht Steffi Zachmeier auf die Gleichschaltung der Volksmusikpflege während der NS-Zeit ein. Sie thematisiert den Einfluss der Migration auf fränkische Volksmusik sowie die Unterschiede zwischen dem fränkisch-oberpfälzischen und dem oberbayerischen Volksmusikverständnis.