Weyarn - Wein und Musik im wilden Tal Im Jahr 1133 schenkte Graf Siboto II. von Falkenstein seine Burg "wiare", das heißt "Weinkeller", sowie eine Reihe von Hofstellen, Mühlen und Weingütern (!) für eine Kirche zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus. Mit Genehmigung des Erzbistums Salzburg wurde sie betreut von Augustiner-Chorherren. Der erste Konvent kam vermutlich auch aus dem Salzburger Domstift. Zur Gemeinschaft gehörte auch der verwitwete Stifter. Er starb ... mehr
Klostername: Wiesent, Heilsberg, Ortsname: Wiesent Wiesent, Hermannsberg - Leben in Stille und Einsamkeit
Freiherr Hermann Josef von Lemmen begründete 1796 in seiner Hofmark Wiesent eine Niederlassung der Solitarier. Diese ?Gesellschaft von der heiligen Einsamkeit?, 1787 von dem Priester Silvestre Receveur in Fontenelles (Diözese Besançon) gegründet, war im Zuge der französischen Revolution aus ihrer Heimat vertrieben worden, und versuchte nun, in der Schweiz, in Deutschland und Österreich Fuß zu fassen. Die Mitglieder dieser Bruderschaft ? Geistliche und ... mehr
Windberg, Prämonstratenserkloster – Kunstfertigkeit und Seelsorge
Der Ort ist nach dem Einsiedler Winith benannt, der hier der Legende zufolge im 10. Jahrhundert lebte. Auf dem Berg befand sich die Burg von Graf Albert von Windberg-Bogen. Er überließ um 1140 einer bereits hier lebenden Klerikergemeinschaft das Areal und die Gebäude, in denen diese sich ein Kloster errichtete. Albert siedelte mit seiner Familie nach Bogen und nannte sich in der Folgezeit nach diesem ... mehr
Klostername: Wipfeld, Kloster St. Ludwig , Ortsname: Wipfeld Wipfeld, Kloster St. Ludwig – Von der Missionarsausbildung zum Mädchenheim
Der zu Wipfeld gehörende Ortsteil St. Ludwig liegt am linken Mainufer. Dort befinden sich fünf Schwefelheilquellen, die um das Jahr 1800 entdeckt wurden. Sie bildeten die Grundlage für ein Kurbad, das hier von 1811 bis 1901 bestand. 1823 besuchte die bayerische Königin Therese die Heilquellen. König Ludwig I. erteilte die Erlaubnis, die Einrichtung nach ihm als „Ludwigsbad“ zu benennen. 1828 entstand ... mehr
Klostername: Mallersdorfer Schwestern, Ortsname: Wörth an der Donau Wörth an der Donau, Mallersdorfer Schwestern – Kompetente Krankenpflege
Der Wörther Pfarrer Franz Seraph Eberl (Amtszeit 1854-1859) beantragte 1858 beim Königlichen Bezirksamt Regensburg die Einrichtung eines Distrikts-Krankenhauses am Sitz des königlichen Landgerichts Wörth. Sein Vorschlag wurde aufgegriffen und zu diesem Zweck ein großes Wohnhaus am Fuße des Schlossberges am nördlichen Ortsausgang (heute: Petersplatz) erworben. Der Distrikts-Rat beschloss, die Führung dieses Krankenhauses sowie einer „Kinder-Bewahranstalt“ der neuen Kongregation der Armen Franziskanerinnen von ... mehr
Klostername: Wolnzach, Ortsname: Wolnzach Wolnzach Kapuzinerkloster und Abrissobjekt
Die Gründung eines Kapuzinerklosters in Wolnzach geht zurück auf Franz Anton Wilhelm Baron von Elsenheim und Nanhofen. Als kurfürstlicher Kämmerer, zudem Oberstleutnant des Leibregiments und Pfleger zu Moosbach erlangte der Baron zunächst die mündliche Zusage des Kurfürsten Max Emanuel. Auch die Bischöfe von Freising und Regensburg hatten nichts gegen die Gründung des Klosters. Wie der Kurfürst so starb auch Elsenheim vor der Verwirklichung des Vorhabens. ... mehr
Klostername: Himmelspforten, Ortsname: Würzburg Himmelspforten Von der Zisterze zum Karmel
Der Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg (reg. 12251254) gründete im Jahr 1231 in Himmelstadt nahe Karlstadt das Zisterzienserinnenkloster Himmelspforten (Coeli Porta). Der Bischof unterstellte seine Stiftung dem Abt des Klosters Ebrach als Weiser, behielt sich allerdings das Patronatsrecht und das Recht in geistlichen Fragen. Aus nicht bekannten Gründen flüchteten sich die Nonnen um 1248 in das verlassene Kloster Schönau. Bereits zwei Jahre später ... mehr
Klostername: Würzburg, Neumünster, Ortsname: Würzburg Das Neumünster in Würzburg ? Heiliger Kilian und Walther von der Vogelweide
Der mächtige Bau des Neumünsters inmitten von Würzburg erhebt sich an jener Stelle, wo gemäß ältester Überlieferung der hl. Kilian und seine Gefährten Kolonat und Totnan 689 ermordet worden waren.
Die Reliquien der drei Glaubenszeugen wurden im Jahr 752 zur Ehre der Altäre erhoben. An der Stätte des Martyriums entstand der erste Dom in Würzburg. Er wurde 788 geweiht ... mehr
Klostername: Würzburg, Antoniterkloster, Ortsname: Würzburg Die Würzburger Antoniter
Der so genannte Mutterkornbrand, eine durch ein überwinterndes Dauermyzel im Getreide hervorgerufene Krankheit epidemischen Ausmaßes, verbreitete sich ab der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in großen Teilen Europas. Die Kranken suchten mangels geeigneter Medizin Linderung im Gebet. Besondere Bedeutung erhielt dabei die Dorfkirche von Motta nemorosa, auf halber Strecke zwischen Valence und Grenoble, in der die Gebeine des hl. Einsiedlers Antonius verehrt wurden. Zur Versorgung des großen Zustroms ... mehr
Klostername: Würzburg, Wilberghaus, Ortsname: Würzburg
Würzburg, Wilberghaus – eine unterfränkische Schwesternschaft
Unter der Leitung des Guardian der Würzburger Minoriten stand im Mittelalter auch ein Regelhaus des Dritten Ordens für Frauen, das hinter dem Dom an der einstigen Hofstraße lag. Gegründet wurde diese Gemeinschaft von Terziarinnen durch Schwester Wilberg um das Jahr 1366. Nach ihr hat man auch das Gebäude benannt. Die Mitglieder dieser Schwesternschaft kamen aus ganz Unterfranken. In einer Urkunde aus dem Jahr 1439 sind ... mehr