Klostername: Wasserburg, Ortsname: Wasserburg am Inn Wasserburg und die Kapuziner
Beschäftigt man sich mit der Geschichte des Kapuzinerordens und seiner Niederlassungen in Bayern, so bleiben déjà-vu-Erlebnisse nicht aus: Die Geschichte der meist kleinen Konvente ist oft sehr ähnlich. Auch in Wasserburg entstand die Niederlassung der Kapuziner auf Initiative von Magistrat und Bevölkerung der Stadt. Ihr guter Ruf als lebensnahe Seelsorger und Prediger war den Kapuzinern wieder einmal vorausgeeilt. Und es scheint nicht unlogisch, ausgerechnet in Wasserburg, einem ... mehr
Klostername: Weißenburg, Ortsname: Weißenburg in Bayern Weißenburg ? Ein mittelalterliches Zentrum der Marienverehrung
Das Karmelitenkloster in Weißenburg wurde 1325 von Heinrich Herrn zu Heydeck mit Unterstützung durch den Eichstätter Bischof Graf Gebhard von Griesbach gegründet. Der Bettelorden der Karmeliten war unter Führung des französischen Kreuzfahrers Berthold (gest. 1195) am Berge Karmel ? einem Gebirgszug im Norden Israels ? entstanden. 1226 hatte Papst Honorius III. den Orden formal bestätigt. Das Hauptanliegen der geistlichen Gemeinschaft bestand in der Pflege ... mehr
Klostername: Wülzburg, Ortsname: Weißenburg in Bayern Wülzburg ? Mord und Totschlag in der Abtei
An der Stelle der heutigen Festung auf dem Bergkegel östlich der Stadt Weißenburg, die ab 1588 errichtet wurde, befand sich einst ein Benediktinerkloster. Der Klostertradition zufolge soll die Abtei schon von Karl dem Großen während der Arbeiten an der nahen Fossa Carolina 793 gestiftet worden sein. Plausibler erscheint jedoch eine Gründung Ende des 11. Jahrhunderts, da die Namensreihe der Äbte erst um 1090 ... mehr
Klostername: Weißenhorn, Ortsname: Weißenhorn
Weißenhorn, Kapuzinerkloster St. Sebastian – Festigung des katholischen Glaubens
Graf Johann Albrecht Fugger (1624–1692) veranlasste 1662 die Ansiedlung der Kapuziner in Weißenhorn. Zusammen mit seinem Bruder Carl Philipp regierte er seit 1649 die Herrschaft, die aufgrund von Erbfällen 1654 die Orte Wullenstetten, Pfaffenhofen und Busch, 1656 die Grafschaft Kirchberg als Zuwachs erhalten hatte. Das neue Bettelordenskloster sollte die Bevölkerung nach den verheerenden Auswirkungen des Dreißigjährigen Kriegs in ihren moralischen Ansichten und ... mehr
Klostername: Weißenohe, Ortsname: Weißenohe Weißenohe – adlige Benediktiner in der Fränkischen Schweiz
Die Wurzeln des Klosters Weißenohe reichen zurück in das 11. Jahrhundert. Nach seinen Traditionen gilt 1053 als Gründungsjahr. Als erste gesicherte Nachricht bestätigte Papst Paschalis II. im Jahr 1109 die Stiftung des Pfalzgrafen Aribo IV. ( gest. 1102), aus dem Geschlecht der Luitpoldinger, zu Ehren des hl. Bonifatius. Zugleich erhielt damals das Kloster, das nicht dem Bischof von Bamberg, sondern unmittelbar dem päpstlichen ... mehr
Klostername: Welden, Ortsname: Welden Welden ? Franziskanerinnen in Vorderösterreich
Vom Ursprung des Klosters in Welden berichtet eine Handschrift. Die Terziarinnen des Franziskanerordens aus Weiler, einem um 1170 gegründeten Konvent bei Blaubeuren, wurden im Jahr 1570 von dort vertrieben: ?Anno 1570 geschache der Erbarmliche Unverantwortliche gewaltthätige austrieb der armen Closterfrauen von Weyler bey Blaubayren, es stunden damahlen dem Convent vor, die Wohl-Ehrwürdige Frau Mutter Rosina Räthin von Ulm, ihre untergebene geistliche Kinder waren an der ... mehr
Klostername: Welden, Karmelitinnenkloster auf dem Theklaberg, Ortsname: Welden Welden, Karmelitinnenkloster auf dem Theklaberg – die Welt und zurück
Über dem Laugnatal bei Welden befindet sich auf einer Anhöhe, auf der einst ein römisches Kastell und danach eine Burg der Fugger lagen, die Votivkirche St. Thekla. Der kaiserliche Kämmerer Joseph Maria Graf Fugger von Wellenburg (1714–1764) finanzierte ihren Bau aufgrund eines Gelübdes und stattete sie mit einem großzügigen Benefizium aus. Die Kirche wurde bis 1758 nach Plänen von Hans Adam ... mehr
Klostername: Wemding, Kloster „Maria Mutter des Erlösers“, Ortsname: Wemding Wemding, Kloster „Maria Mutter des Erlösers“ – Karmelitinnen lösten Kapuziner ab
Mitte des 17. Jahrhunderts wuchs in der Bürgerschaft von Wemding der Wunsch nach der Ansiedlung eines Kapuzinerklosters. Nachdem großzügige Spenden für dessen Realisierung eingegangen waren, genehmigte Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern 1664 das Vorhaben. Noch im gleichen Jahr trafen die ersten Kapuziner in der Stadt ein. 1669 begann man mit der Errichtung der Klosteranlage am Südrand der Altstadt. Die der ... mehr
Klostername: Weihenberg, Ortsname: Wertingen
Weihenberg, Augustiner-Chorfrauen
Die Brüder Wilhelm und Arnold von Biberbach übergaben der Augsburger Domkirche ihr Vermögen für die Errichtung eines Frauenstifts an der Kirche zu Weihenberg. Bischof Walter von Augsburg bestätigte die Stiftung im Jahr 1145. Mit diesem Akt sollten ein Hauskloster und eine Grablege für das Geschlecht der Biberbacher begründet werden. Mit den Augustiner-Chorfrauen in Weihenberg und Edelstetten hatten die männlichen Reformstifte St. Georg, Muttershofen und Wettenhausen nun innerhalb des Bistums ... mehr
Wessobrunn - das Dorf der Stuckatoren Das Kloster am "Brunnen des Wezzo" zählt zu den ältesten in Bayern. Als Stifter im Jahr 753 gilt Tassilo III., der letzte Herzog aus dem Geschlecht der Agilolfinger. Der Legende nach träumte der Fürst unter der "Tassilolinde" von einer Himmelsleiter an einer kreuzförmigen Quelle. Der Jäger Wezzo führte ihn an diese Quelle, die als barockes Brunnenhaus erhalten ist. Tassilo erkannte darin einen göttlichen Auftrag ... mehr