Klostername: Vilshofen, Kollegiatstift, Ortsname: Vilshofen Vilshofen – eine ritterliche Stiftung für das eigene Seelenheil
Der Ritter Heinrich Tuschl von Söldenau stiftete im Jahr 1345 in Vilshofen das Kollegiatstift St. Johannes der Täufer mit Pfründen für einen Propst und zwölf Kanoniker. Sein Sohn Schweiker vollendete das Werk seines im gleichen Jahr verstorbenen Vaters. Der romanische Bau der Pfarrkirche wurde dem Stift einverleibt und für dessen Zwecke erweitert. Um- und Ausbau im Stil der Gotik zogen sich bis ... mehr
Klostername: Vilshofen, Schweiklberg, Ortsname: Vilshofen Vilshofen, Benediktinerabtei Schweiklberg – Zentrum der liturgischen Bewegung
Die Missionskongregation der Benediktiner von St. Ottilien in Eresing hatte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts so viele Mitglieder, dass man mithilfe neuer Niederlassungen die Mission unterstützen wollte. Nach der Gründung von St. Ludwig im fränkischen Wipfeld waren die Mönche auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Niederbayern. Die Diözese Passau erschien besonders geeignet, da es hier seit der Säkularisation kein Benediktinerkloster mehr ... mehr
Klostername: Vohburg, Franziskanerkloster, Ortsname: Vohburg a.d. Donau Franziskanerkloster Vohburg - Jahrmärkte und Andächteleien"Jahrmärkte und die Franziskaner verursachen allda manchen Zusammenlauf des Landvolks, woraus der Flecken seinen Hauptgewinn zieht ... dicke Finsternis ruht über dem Land, in welchem die Nachteulen, die Mönche, so ganz ihr Wesen treiben können" - so notierte ein hoher bayerischer Beamter - bei einer Dienstreise im Jahr 1800 zur Vorbereitung der späteren Säkularisation über Vohburg. Verfechter einer radikalen Aufklärung, wie der zitierte Joseph von ... mehr
Klostername: Astheim, "Pons Mariae" (Mariä-Brück), Ortsname: Volkach Astheim - Kartäuser am MainDie Kartause in Astheim, heute ein Ortsteil von Volkach, wurde Jahr 1409 von dem adligen Ehepaar Erkinger von Seinsheim und Anna von Bibra gestiftet. Um 1400 durch Belehnung in den Besitz von Astheim (früher: Ostheim) gelangt, plante der kriegserprobte Ritter hier ein geistliches Zentrum seiner Familie. Einer heute verlorenen Inschrift nach hatte das Stifterpaar bereits 1404 mit dem Umbau eines Hofgutes am Mainübergang bei der Stadt ... mehr
Klostername: Vogelsburg, Ortsname: Volkach Vogelsburg ? Ein Gottesberg am Main
Drei Kilometer westlich von Volkach besteht auf der vom Main umflossenen Weinberghöhe seit fast 700 Jahren ein Kloster. Die Karmelitenmönche tauften es in Erinnerung an den Berg Karmel ?Gottesberg? (Mons Dei). Spuren einer frühgeschichtlichen Befestigung belegen die günstige und begehrte Lage des Orts. Im Jahr 906 schenkte König Ludwig die Vogelsburg an das Kloster Fulda. Im 13. Jahrhundert war der Fuldaer Besitz am Main großenteils ... mehr
Zisterzienserkloster Walderbach - Romanik im Regental
Am Anfang des späteren Zisterzienserklosters St. Maria und St. Nikolaus in Walderbach stand ein Stift für Augustinerchorherren, errichtet um 1140 vom Burggrafen von Regensburg, Otto I. von Stefling-Riedenburg. Schon bald wurde das Stift in eine Zisterze umgewandelt. Als Gründungsjahr gilt 1143 mit einer Besiedlung durch Zisterzienser aus dem erst zehn Jahre zuvor gegründeten Kloster Waldsassen. Die Herren von Stefling-Riedenburg bestimmten Walderbach zu ihrer Familiengrablege. Ein ... mehr
Klostername: Waldsassen, Ortsname: Waldsassen Waldsassen - Oberpfälzisches Stiftland Im Jahr 1131 traf König Lothar von Supplinburg in Lüttich mit Papst Innozenz II. zusammen. Im königlichen Gefolge befand sich auch Markgraf Diepold III. von Vohburg, der dort vermutlich mit Abt Bernhard von Clairvaux die Gründung eines Zisterzienserklosters in der Oberpfalz beriet. Ausgehend von dem Mutterkloster Volkenrohde in Thüringen erfolgte nämlich um 1133 die Gründung des Klosters Waldsassen. Die Gründungsurkunde dieser ersten Zisterze in Bayern und ... mehr
Klostername: Zisterzienserkloster auf dem Fahrenberg, Ortsname: Waldthurn Zisterzienserkloster auf dem Fahrenberg – Seelsorge auf dem „Heiligen Berg der Oberpfalz“
Im 12. Jahrhundert befand sich auf dem Fahrenberg der lokalen Überlieferung zufolge eine Burg, die um 1200 an den Ritterorden der Templer überging. Der Legende nach soll ein Mitglied des Ordens im Jahr 1204 eine Muttergottesstatue aus dem Heiligen Land hierher gebracht haben. Man errichtete daraufhin eine Kapelle und stellte die Statue dort auf. Schon bald soll sich hier ... mehr
Klostername: Wallerstein, Ortsname: Wallerstein
Wallerstein, Piaristenkolleg St. Anna – Lehrmeister der Knaben
Die Piaristen sind ein Orden von Regularklerikern, die sich in der Erziehung der männlichen Jugend engagieren. Ihre Kommunität bestand in der Vergangenheit meist aus drei bis fünf Priestern und wurde von einem Rektor geleitet. Sie bildeten keine klösterliche Gemeinschaft, daher fehlen oft Archivalien und Quellen über ihre früheren Niederlassungen. Sie bewohnten zumeist die Schulen, in denen sie arbeiteten. Dort leiteten sie den Unterricht ... mehr
Attel ? Von der Benediktinerabtei zur Heimat für behinderte Menschen
Auf einem Hügel oberhalb des Inns bei Wasserburg entstand im 11. Jahrhundert ein Benediktinerkloster. An gleicher Stelle hatte vermutlich schon im 10. Jahrhundert eine dem hl. Michael geweihte Zelle bestanden. Das Benediktinerkloster wurde um 1037 von dem Grafen Arnold V. von Andechs-Dießen gegründet und mit Ländereien ausgestattet. Der Bruder des Stifters, Graf Friedrich, ließ aber um 1070 das Kloster wiederholt überfallen ... mehr