Klostername: Schwarzhofen, Ortsname: Schwarzhofen Schwarzhofen - Dominikanerinnen und Arme Schulschwestern im Tal der Schwarzach Eine Kommunität von Dominikanerinnen zu Schwarzhofen ist erstmals belegt für das Jahr 1260 als Filiale von Heiligkreuz in Regensburg. Dieses Kloster besaß das Präsentationsrecht auf die Pfarrei Schwarzhofen. Ihren Ursprung verdankte die Filiale jedoch den Grafen Rapoto und Diepold von Ortenburg. In Anwesenheit des Regensburger Bischofs Leo Tundorfer verzichteten die beiden Wohltäter 1268 auf ihre lehensherrlichen Rechte, um auch ... mehr
Klostername: Schweinfurt, Benediktinerkloster, Ortsname: Schweinfurt Peterstirn bei Schweinfurt ? Burgkloster und Klosterburg
Auf einem Bergsporn namens Peterstirn östlich von Schweinfurt am Main gelegen, befand sich eine der Stammburgen der zeitweilig am Obermain und in der Oberpfalz mächtigen Markgrafen von Schweinfurt. Im Zuge der Fehde von 1003 unterlag der Markgraf Hezilo König Heinrich II. Einem Bericht des Thietmar von Merseburg zufolge stiftete Eilica, die Mutter des Hezilo, noch im Jahr 1003 oder bald darauf ein Frauenkloster ... mehr
Klostername: Schweinfurt, Karmelitenkloster, Ortsname: Schweinfurt Karmeliten in Schweinfurt ? vom Spital zur Geschützbastion
Im Jahr 1232 befreite König Heinrich VII. das Nikolausspital in der nachmaligen Reichsstadt Schweinfurt von allen früheren Rechtsverpflichtungen und stellte es unter seinen besonderen Schutz. Im späteren 13. Jahrhundert gelangten das Spital und seine dem hl. Nikolaus geweihte Kirche an den Bischof von Würzburg. Im zweiten Drittel des 14. Jahrhunderts erwarb der Schweinfurter Bürger Peter Esel das am südwestlichen Rand der Reichsstadt außerhalb ... mehr
Klostername: Seeon, Ortsname: Seeon-Seebruck Seeon - Kulturinsel im Seenland
Das Chiemgauer Seenland wurde im 10. Jahrhundert von den Aribonen beherrscht. Diese bedeutende Adelsfamilie errichtete ein Eigenkloster in "Sewa". Man versah es mit Reliquien des hl. Bischofs Lambert von Maastricht. Die Tradition nennt hierfür das Jahr 994. Der Stifter Pfalzgraf Aribo I. ( 1001) war nach dem Herzog der zweitmächtigste Mann im damaligen Bayern. Aufgrund der Kontakte Aribos zum hl. Bischof Wolfgang von Regensburg zogen Mönche ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Communität Christusbruderschaft in Selbitz, Ortsname: Selbitz Communität Christusbruderschaft in Selbitz – der Orden innerhalb der Evang.-Luth. Kirche in BayernDie Communität Christusbruderschaft wurde 1949 von dem evangelischen Pfarrer Walter Hümmer (1909–1972) und seine Frau Hanna, geborene Hufnagel (1910–1977) in Schwarzenbach an der Saale gegründet. Das Pfarrehepaar arbeitete seit 1937 in der Seelsorge der dortigen Gemeinde. Die Musikerin und Sängerin Hanna Hümmer übernahm den Chor und das Orgelspiel. Im Lauf der Zeit bildete sich um die beiden ein ... mehr
Klostername: Bad Adelholzen, Kloster der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, Ortsname: Siegsdorf Bad Adelholzen, Kloster der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul
Adelholzen gilt als das älteste Heilbad Bayerns. Seine Grundbesitzer sind bis zurück in das Jahr 959 belegt. Der Überlieferung zufolge entdeckte vor über 1700 Jahren ein römischer Legionär namens Primus, der sich als Missionar im Chiemgau aufhielt und nach seinem Märtyrertod (9. Juni 286) heilig gesprochen wurde, die heilsame Quelle „im Holze des Andlo“. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert war ... mehr
Klostername: Siegsdorf, Maria Eck, Ortsname: Siegsdorf Siegsdorf, Maria Eck – Minoriten betreuen den beliebten bayerischen Wallfahrtsort
Das von Sümpfen umgebene Benediktinerkloster Seeon am Chiemsee erwarb ab 1618 unter der Leitung von Abt Sigismund Dullinger und seinem Nachfolger Honoratius Kolb die auf dem nördlichen Vorberg des Hochfelln gelegenen Almwirtschaften Vorder-, Mitter- und Hintereck. Ermöglicht wurde dies durch eine bedeutende Erbschaft, die Abt Sigismund zugefallen war. Zur Verwaltung der neuen Güter und zur seelsorgerischen Betreuung der dortigen Bauern ließ ... mehr
Klostername: Solnhofen, Ortsname: Solnhofen Solnhofen ? Wirkungsstätte des fränkischen Heiligen Sola
Solnhofen an der Altmühl gehört wie das nahe gelegene Heidenheim zu den ältesten Klostergründungen Bayerns. Seine Anfänge reichen bis in die Zeit des hl. Bonifaz (um 672?754) zurück, der seine gesamte Verwandtschaft aus England mobilisiert hatte, um Franken zu missionieren. Einer seiner Gehilfen war der angelsächsische Priester Sola (Sualo). Er lebte zuerst als Mönch im Benediktinerkloster Fulda. Dann wurde er von Bonifaz in die ... mehr
Klostername: Sonnefeld, Ortsname: Sonnefeld Zisterze Sonnefeld ? Hoffnung auf ewige Fürbitte
Franken wurde im 13. Jahrhundert von einem dichten Netz von Klöstern des Reformordens der Zisterzienser überzogen. Nahezu alle hochadligen Familien waren als Stifter beteiligt, da sie sich auf diese Weise ihre eigene Grablege und ewige Fürbitte für ihre Familien sichern wollten.
Im Jahr 1260 stifteten die Herren von Sonneberg den Zisterzienserinnen auf ihrem Besitz in Ebersdorf bei Coburg den Bauplatz für ein Kloster. Die Lage ... mehr
Klostername: Sonthofen, Ortsname: Sonthofen Sonthofen-Altstädten, Kloster Altstädten – Fürsorge und Pflege
Die karitativ tätige Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus wurde 1652 in Nancy gegründet. Seit der Eröffnung des Generalmutterhauses in Trebnitz 1871 breitete sich der Orden in Schlesien weiträumig aus. 1933 zählte man im Erzbistum Breslau knapp 160 Niederlassungen mit rund 1600 Schwestern. Die Frauen engagierten sich vor allem in der Krankenpflege, der Kinderbetreuung und führten Haushaltungsschulen. Nach den durchlittenen Verfolgungen durch ... mehr