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Klostername: Niederaltaich, Ortsname: Niederalteich
Niederaltaich - Bayerns Tor zum OstenAm Altwasser ("Altaha") der Donau gründete der Bayernherzog Odilo aus dem Geschlecht der Agilolfinger das Eigenkloster Altaich. Nach der Haustradition geschah dies 731. Moderne Forscher datieren auf das Jahr 741. Das Patrozinium des Kriegerheiligen Mauritius deutet auf enge Kontakte der Stifter nach Burgund. Die ersten Mönche kamen vom berühmten Inselkloster Reichenau. Sie galten als Spezialisten zur Urbarmachung von Sumpfland. Denn die Lage Altaichs im Ufergelände ... mehr


Klostername: Niederalteich, Ursulinenkloster, Ortsname: Niederalteich
Niederalteich, Ursulinenkloster – Aus Berlin nach Niederbayern   Im Herbst 1979 übersiedelte der seit 1855 in Berlin ansässige Ursulinenkonvent nach Niederbayern an die Donau, nachdem das Berliner Bischöfliche Ordinariat das St. Ursula-Gymnasium, in dem die Nonnen arbeiteten, aus finanziellen Gründen geschlossen hatte. Die Ursulinen folgten einer Einladung des Niederaltaicher Benediktinerabts Placidus Joseph Stiess, der den Nonnen die Mitarbeit im Schulwerk des Klosters anbot. Mit dem Umzug verband der Konvent die Hoffnung, auf ... mehr

Klostername: Niederschönenfeld, Ortsname: Niederschönenfeld
  Niederschönenfeld, Zisterzienserinnenkloster – ein reiches Stift für adelige Damen       Das Kloster wurde von Graf Berthold III. von Lechsgemünd-Graisbach und seiner Frau Adelheid von Zypern gestiftet und mit Beginen – Frauen, die ohne Gelübde in christlicher Hausgemeinschaft zusammenlebten – aus Burgheim (Oberbayern) besetzt. Der Legende zufolge sühnte der Graf mit diesem Werk den Raub seiner späteren Frau Adelheid, einer Tochter des zypriotischen Königs Veit von Lusignan, die er auf einem Kreuzzug entführt ... mehr


Klostername: Niederviehbach, Ortsname: Niederviehbach
Niederviehbach ? Ochsen führten zur Gründungsstätte   Über den Resten einer mittelalterlichen Burg erhebt sich auf einem Bergrücken des Isartals nahe Dingolfing die Klosteranlage von Niederviehbach. Graf Berengar und Gräfin Agnes von Leonsberg übertrugen im Jahr 1296 ihr herzogliches Lehen einer Niederlassung von Augustiner-Eremitinnen. Mit dem Stiftungsakt verbunden ist eine Legende, der zufolge ein Ochsengespann, auf dem ein Marienbild transportiert worden war, den Ort der zukünftigen Klosterniederlassung bestimmt haben soll. Diese Legende ... mehr

Klostername: Nördlingen, Franziskaner-Terziarinnen, Ortsname: Nördlingen
  Nördlingen, Franziskaner-Terziarinnen       Fromme Schwestern, die nach der Dritten Regel des hl. Franziskus lebten, werden in Nördlingen erstmals 1243 erwähnt, als sie den Barfüßern (Franziskanern) in der Stadt ein Haus überschrieben. Wann und durch wen ihre Gründung erfolgte, ist jedoch nicht bekannt. Es handelte sich um eine Gruppe von rund 15 Frauen, die graue Kleidung trugen und einer Meisterin aus ihrer Mitte Gehorsam schuldig waren. Ein keuscher Lebenswandel war Voraussetzung; Gebetszeiten und ... mehr

Klostername: Nördlingen, Antoniterkloster, Ortsname: Nördlingen
  Nördlingen, Antoniter – städtische Krankenhelfer       Am 29. Juli 1384 wurden in Nördlingen die jüdischen Einwohner ermordet und ihr Vermögen eingezogen. Der Rat der Stadt erlaubte daraufhin 1393 Johannes Barucher (1385–1412), dem Memminger Vorstand der Antoniter, die Synagoge und einige Häuser in der Judengasse abzureißen und stattdessen eine Kapelle zu Ehren des hl. Antonius zu errichten. Papst Bonifax IX. bestätigte diese Schenkung durch eine Urkunde am 29. Mai 1393. Im März des ... mehr

Klostername: Nördlingen, Franziskanerkloster, Ortsname: Nördlingen
  Nördlingen, Franziskanerkloster St. Nikolaus – beliebte Seelsorger und Prediger       Die Bürger von Nördlingen gründeten 1223 ein Franziskanerkloster an der nördlichen Stadtrandgrenze neben der Nikolauskapelle, dessen Patronat die Niederlassung übernahm. Viele Wohlhabende, unter ihnen die Grafen von Oettingen und die Herren von Emershofen, machten den Minderbrüdern großzügige Stiftungen, um damit ihr Seelenheil im Jenseits zu sichern. Für viele war es auch erstrebenswert, im Mönchsgewand der Minoriten auf dem Klosterfriedhof bestattet zu ... mehr

Klostername: Nördlingen, "Herrgottskloster", Ortsname: Nördlingen
  Nördlingen, Herrgottskloster – Wallfahrerseelsorge       Der Legende zufolge ereignete sich in Nördlingen im Jahr 1381 an der Stadtmauer zwischen Reimlinger und Berger Tor ein Wunder: Als ein Priester einem Kranken, der die Sterbesakramente erbeten hatte, die Heilige Kommunion reichen wollte, gab der Fußboden unter dem Gewicht der zahlreich versammelten Personen nach und die geweihte Oblate fiel in den Keller. Trotz intensiver Suche blieb die Hostie unauffindbar. Um sie nicht zu entehren, beschloss ... mehr


Klostername: Himmelthron, Ortsname: Nürnberg
Himmelthron ? Sühnekloster der ?Weißen Frau?   Kunigundis, die Witwe des Grafen Otto VII. von Orlamünde, beauftragte 1343 den Stifter des Heiliggeistspitals in Nürnberg, Konrad Groß, in diesem Spital ein Kloster für 16 Zisterzienserinnen zu gründen. Der Sage nach soll Gräfin Kunigundis das Kloster zur Sühne für den Mord an ihren Kindern gestiftet haben. Ihre unglückliche Seele geistert dennoch der Überlieferung zufolge bis heute durch die Schlösser der Hohenzollern. Gräfin Kunigundis nannte ... mehr

Klostername: Nürnberg, Franziskanerkloster, Ortsname: Nürnberg
Die "Minderbrüder" in Nürnberg   Nach der Ordenstradition ließen sich die ersten Minoriten bereits im Jahr 1224, noch zu Lebzeiten des Ordensgründers Franz von Assisi, in Nürnberg nieder. Im Dezember 1268 wurde die Franziskaner- oder Barfüßerkirche geweiht, ein weiteres Mal nach mehreren Umbauten im Jahr 1434. Gefördert wurde der Orden in der Stadt von Patrizierfamilien und den Burggrafen, besiedelt hingegen vom Franziskanerkloster Bamberg (gegründet 1223). In der Zeit von 1228 bis 1501 ... mehr
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