Klostername: Mödingen, Ortsname: Mödingen Maria Medingen in Mödingen - Dominikanerinnen und FranziskanerinnenIm frühen 13. Jahrhundert bildete sich in Mödingen, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Dillingen, eine Gemeinschaft frommer Frauen. Für das Jahr 1239 erscheint bereits eine Meisterin namens Diemut in einer Augsburger Urkunde. Die Haustradition nennt jedoch erst 1246 als Gründungsdatum, denn damals fand der Konvent päpstliche Aufnahme in den Orden der Dominikanerinnen. Die eigentlichen Stifter waren die Herren von Dillingen, insbesondere Willibirgis, Gemahlin des ... mehr
Klostername: Mönchsdeggingen, Ortsname: Mönchsdeggingen Mönchsdeggingen - das älteste Kloster im Ries Der alte alemannische Ort Deggingen ("Dorf des Tego") am Südrand des Ries erscheint 1007 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. als Schenkung für sein neues Bistum Bamberg. 1016 wird in Deggingen auch eine Abtei St. Martin genannt und von Heinrich II. dem Bamberger Bischofssitz als Eigenkloster übertragen.Das freie Verfügungsrecht Heinrichs über Ort und Kloster Deggingen legt nahe, dass es sich hier um Familienbesitz der ... mehr
Klostername: Mönchsroth, Ortsname: Mönchsroth Mönchsroth ? strategischer Stützpunkt der Hirsauer Reformbewegung
Der Name des an der Roth gelegenen Dorfes an der württembergischen Grenze bezieht sich auf ein Benediktinerkloster, das Hermann und Adala von Leiningen zusammen mit Graf Diemo von Prozelten um 1130 hier gründeten. Sie schenkten dem Kloster Hirsau ein großes Areal am alten Heerweg von Würzburg nach Augsburg mit der Auflage, eine Propstei einzurichten. Die belebte Straße, an der Herbergen benötigt wurden, bot eine ... mehr
Klostername: Moosburg, Ortsname: Moosburg a.d. Isar
Moosburg, Kollegiatstift St. Kastulus – kunstsinnige Kanoniker
Auf einer Landzunge nahe dem Zusammenfluss von Amper und Isar entstand bereits in karolingischer Zeit eine Niederlassung der Benediktiner mit einer Marienkirche. Erste Erwähnung findet sie auf der Synode in Dingolfing im Jahr 772, an der Abt Reginperth aus jenem Kloster teilnahm. Die Gründung dürfte von einem Herzog aus der ersten bayerischen Herrscherdynastie der Agilolfinger (Odilo oder Tassilo III.) oder von einem Mitglied des ... mehr
Klostername: Mühldorf, Ortsname: Mühldorf am Inn Kollegiatstift Mühldorf ? ein Vorposten Salzburgs
Alle Wege führen nach Rom, verschiedene Wege führen zur Intensivierung der Seelsorge und Hebung des geistlichen Lebenswandels. Ein vor allem im Mittelalter beliebter und viel beschrittener Weg zur Verwirklichung der beiden letztgenannten Ziele war die Gründung weltpriesterlicher Kollegiatstifte. Angehörige eines Kollegiatstifts waren durch eigene Satzungen, die Kapitelstatuten, zu gemeinsamem liturgischen Wirken im Chorgebet und in der Seelsorge verpflichtet, blieben aber im Status von Weltpriestern und ... mehr
Klostername: Mallersdorfer Schwestern, Ortsname: Mühldorf am Inn Mühldorf am Inn, Mallersdorfer Schwestern - Aufopferungsvolle Krankenpflege
Das Bruderhaus in Mühldorf wurde 1849 als Stadt- und Distriktkrankenhaus eingerichtet. Seitdem war der Stadtmagistrat auf der Suche nach einer möglichst preiswerten Finanzierung der Krankenpflege in diesem Haus. Da sich eine Beschäftigung der Barmherzigen Schwestern als zu kostspielig erwies, erfolgte 1860 eine Anfrage an die Armen Franziskanerinnen in Pirmasenz. Nachdem es zu einer Einigung über die Arbeitsbedingungen gekommen war, sagte der Orden die Entsendung ... mehr
Klostername: Mühldorf Franziskanerkloster , Ortsname: Mühldorf am Inn Mühldorf am Inn, Franziskanerkloster - tatkräftige Seelsorger in der Stadtpfarrei
Nach dem Verlust des Kapuzinerklosters (siehe Mühldorf, Kapuzinerkloster) im Zuge der Säkularisation im Jahr 1802 scheiterten im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrere Initiativen zur Wiederansiedlung des Ordens in der Stadt. Diese Bemühungen führten letztlich dazu, dass sich der Franziskanerorden bereit erklärte, in Mühldorf eine Niederlassung zu gründen. Nachdem Bürgermeister Karl Leiseder 1888 in Verhandlungen mit dem Provinzial Leo Seidl getreten war, ... mehr
Klostername: Mühldorf am Inn Kapuziner, Ortsname: Mühldorf am Inn Mühldorf, Kapuzinerkloster - Kirchenreformer und beliebte Prediger
Im Jahr 1638 trat in Mühldorf in der Fastenzeit Pater Dionysius, der Vorsteher des Kapuzinerklosters in Wasserburg, als Prediger und Beichtvater auf. Er hinterließ dabei einen so nachhaltigen Eindruck, dass die Mühldorfer Bürgerschaft die Einrichtung eines Kapuzinerklosters in der Stadt forderten. Der Salzburger Erzbischof Paris von Lodron, der die Reformbemühungen der Bettelorden tatkräftig förderte, gab am 16. Juli 1639 dazu sein Einverständnis und stellte auch ... mehr
Klostername: München, Antoniterkloster, Ortsname: München Antoniter in München ? nur wenige Spuren
Der Antoniterorden, der ursprünglich als Laienorden zur Krankenpflege gegen Ende des 11. Jahrhunderts in der Dauphiné entstanden war, hatte in Kürze eine große Ausbreitung erfahren. Ein ausgedehntes Netz von zahlreichen Stützpunkten spannte sich schon bald über ganz Europa. So genannte Terminierer trieben Almosen für den Unterhalt der Spitäler ein. Sie besaßen außerdem die bekannten ?Antoniusschweine?, die frei herumliefen und von der Öffentlichkeit gefüttert wurden, ... mehr
Die Münchner Karmeliten ? Nachbarn der Max-Burg
Seit der Abtrennung der so genannten Unbeschuhten Karmeliten (oder Discalzeaten) vom ursprünglichen Orden der Beschuhten Karmeliten 1593 breitete sich dieser neue, strengere Ordenszweig im 17. Jahrhundert schnell in den katholischen Ländern Europas aus. So kam es 1631 auch in München zur Gründung eines Karmels, wie ein Kloster der Karmeliten genannt wird. Diese Niederlassung steht in engem Zusammenhang mit einem bedeutenden Kapitel bayerisch-wittelsbachischer Geschichte. ... mehr