Klostername: Mainburg, St. Salvator, Ortsname: Mainburg Mainburg, St. Salvator – Pilgerseelsorge durch Karmeliten, Kapuziner und Pauliner
Der Straubinger Konvent der Beschuhten Karmeliten beantragte 1889 bei der Regierung von Niederbayern die Genehmigung für eine Niederlassung auf dem Salvatorberg in Mainburg. Im Gesuch wurden die beengten Wohnverhältnisse im Straubinger Kloster als Grund genannt. Sicher wollten jedoch auch viele Gläubige aus der Region, dass dieses religiöse Zentrum der Holledau zukünftig durch die Karmeliten betreut wird. Nachdem der Orden sein Einverständnis ... mehr
Selbstbewusstes Zeugnis der Benediktiner
Selten ist die Gründung eines Klosters so umfangreich dokumentiert wie bei der ehemaligen Benediktinerabtei auf dem Mallersdorfer Johannesberg. Kaiser Otto I. übertrug Kloster Niedermünster in Regensburg im Jahr 973 seine Höfe in Schierling, Rogging, Lindhart und Bayerbach. Die Äbtissin von Niedermünster, Mathilde von Lupburg, soll daraufhin eine Kirche in Madilhardisdorf errichtet und dem Schutz der Grafen von Kirchberg unterstellt haben. Heinrich von Kirchberg und sein Sohn Ernst ... mehr
Klostername: Michelfeld (Unterfranken), Ortsname: Marksteft Michelfeld ? ein Frauenstift des 13. Jahrhunderts
Im Jahr 1245 wurde in Michelfeld, zwischen Mainbernheim und Marktsteft nahe Kitzingen gelegen, ein Stift für Prämonstratenserinnen gegründet. Dieser Frauenkonvent unterstand dem Abt von Oberzell bei Würzburg, wobei sich jedoch der Bischof von Würzburg das Recht der Bestätigung der Wahl der Priorin vorbehielt. Die päpstliche Bestätigung des Klosters erfolgte 1261. Wegen des Verfalls der klösterlichen Zucht übersiedelten die Nonnen bereits im Jahr 1305 ... mehr
Klostername: Markt Erlbach, Ortsname: Markt Erlbach Markt Erlbach, Diener Jesu und Mariens – der „Pfadfinderorden“
Aus dem Kreis der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) in Deutschland ging 1988 ein neuer Orden hervor. Die Seminaristen und Priester, die sich in dieser Organisation engagierten, hatten Probleme, neben ihren Verpflichtungen in den Ausbildungs- und Pastoralstrukturen der verschiedenen Diözesen und Orden weiterhin kontinuierlich die seelsorgerische Betreuung der Jugend- und Pfadfindergruppen zu leisten. Daher gründeten drei Mitglieder der KPE zusammen mit Pater Andreas ... mehr
Markt Indersdorf, Kloster der Augustinerchorherren – eine Sühnestiftung der Wittelsbacher
Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach hatte große Schuld auf sich geladen, indem er König Heinrich V. im Jahr 1111 aktiv bei der Gefangennahme von Papst Paschalis II. in Rom unterstützte. Zur Buße machte ihm Papst Calixtus II. die Gründung eines Augustinerchorherrenstifts zur Auflage. Der Pfalzgraf wählte dazu 1120 als Standort die Nikolauskapelle an der Einmündung der Rott in die Glonn in ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Diakonissen-Mutterhaus Breslau-Lehmgruben, Ortsname: Marktheidenfeld Marktheidenfeld, Diakonissen-Mutterhaus Breslau-Lehmgruben - Dienstbare NächstenliebeIm Jahr 1869 legte Gräfin Wally Poninska (1833-1912), Tochter des Breslauer Regierungspräsidenten, in Lehmgruben, einem Vorort von Breslau, mit dem ersten evangelischen Kindergarten und einer Schule für Pflegerinnen den Grundstein für ein Diakonissen-Mutterhaus. Vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 gehörten ihm rund 450 Schwestern an, die in Erziehungshäusern und Krankenheimen der Diakonie tätig waren. Unter dem NS-Regime durften keine Aufnahmen mehr erfolgen und die Ausbildungsstätten ... mehr
Klostername: Marienweiher, Ortsname: Marktleugast Marienweiher ? fränkische Wallfahrt seit 800 Jahren
Im Frankenwald, nordöstlich der Stadt Bayreuth, liegt, umgeben von Wiesen und Wäldern, das rund 500 Einwohner zählende Dorf Marienweiher (bei Marktleugast). Vor langen Zeiten gab es hier einen Weiher, der ? verbunden mit einer Legende ? dem Ort den poetischen Namen verlieh. Ein Fuhrmann aus Sachsen soll hier Anfang des 12. Jahrhunderts die nunmehr über 800 Jahre alte Marienwallfahrt begründet haben. In einem ... mehr
Klostername: Obermedlingen, Ortsname: Medlingen
Medlingen, Kloster Obermedlingen – glaubensstarke Ordensleute
1260 gründete der Edle Walther von Faiminger zusammen mit seinem Schwiegersohn Heinrich Spät und dessen Frau Adelhaid in Obermedlingen ein Kloster der Dominikanerinnen. Bischof Hartmann von Augsburg siegelte die entsprechende Urkunde am 2. Mai desselben Jahres. Eine Bulle Papst Urbans IV. vom 8. November 1263 informiert darüber, dass diese Einrichtung zur Entlastung der Niederlassung des gleichen Ordens in Maria Medlingen dienen sollte, die seit 1246 ... mehr
Klostername: Memmingen, St. Elisabeth, Ortsname: Memmingen Augustiner-Eremitinnen in Memmingen ? selbstbewusste Frauen in der Reformation
Der genaue Gründungszeitpunkt des Konvents der Augustinerinnen in Memmingen ist nicht bekannt. Erstmals urkundlich erwähnt wird das Frauenkloster in einer Schutzbulle des Papstes Alexander IV. aus dem Jahr 1256. Die Gemeinschaft in Memmingen hatte sich sicherlich auch unter dem Einfluss der Heiligsprechung der Elisabeth von Thüringen gebildet. In verschiedenen Städten schlossen sich damals fromme Frauen zusammen um nach dem Vorbild Elisabeths Armen ... mehr
Klostername: Memmingen, Hlg. Geist, Ortsname: Memmingen Die Chorherren vom Hl. Geist in Memmingen
Die Anfänge dieses Stifts liegen im Dunkeln. Fälschungen verweisen auf das Jahr 1010. Ob 1160 im Rahmen der Gründung der Stadt Memmingen ein Spital errichtet wurde, ist ebenfalls nicht zu klären. Nach einer in der älteren Literatur abgedruckten Gründungsurkunde, deren Original mittlerweile verloren ging, wurde das Hospital von Graf Heinrich von Neuffen-Weißenhorn und seiner Frau Hedwig im Jahr 1210 erbaut und dem Orden der ... mehr