Franziskanerkloster Altötting - Im Dienst der Schwarzen Muttergottes
Der Ort der Wallfahrt zum berühmten Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes erhielt 1653 eine Niederlassung der Franziskaner. Es handelte sich um eine Stiftung des Regensburger Fürstbischofs Franz Wilhelm von Wartenberg. Dieser war zugleich Herr der Hofmark Altötting und Propst für das dortige Kollegiatstift. Zunächst waren die Mönche in der Propstei untergebracht, 1656 konnten sie ihren neu erbauten Konvent und 1657 die Klosterkirche St. Anna ... mehr
Klostername: Altötting, Missionshaus Hl. Kreuz (Schwestern vom Heiligen Kreuz), Ortsname: Altötting
Altötting, Missionshaus Hl. Kreuz (Schwestern vom Heiligen Kreuz) – Glaubenslehre in Übersee
Die Kongregation der Schwestern vom Hl. Kreuz aus dem regulierten dritten Orden des hl. Franziskus von Assisi wurde 1844 in Menzingen (Schweiz) ins Leben gerufen. Als Gründerin wird Mutter Bernarda Heimgartner (1822‒1863) verehrt. Maria Anna Heimgartner wurde am 26. November 1822 in Fislisbach im Kanton Aargau geboren. 1840 begann sie zusammen mit zwei Freundinnen eine pädagogische Ausbildung nach den ... mehr
Altomünster - Die Frauen mit der KroneUm 750 gründete nach der Überlieferung der hl. Alto, ein Missionar von den britischen Inseln, das Kloster im Hügelland zwischen Amper und Lech. Altomünster lag nahe der wichtigen Römerstraße von Augsburg nach Freising. Der benachbarte Ort Pipinsried lässt königlich-fränkische Präsenz im Grenzraum zum Herzogtum der bayerischen Agilolfinger vermuten. Möglicherweise war der Eremit Alto ein Angehöriger der einheimischen Adelsfamilie der Huosi mit guten Kontakten zu ... mehr
Klostername: Amberg, St. Augustinus, Ortsname: Amberg Die Salesianerinnen in Amberg - Kunstsinn und Mädchenbildung Am 24. März 1667 genehmigte Papst Alexander VII. auf die Initiative der bayerischen Kurfürstin Henriette Adelaide hin die Gründung eines Klosters für Salesianerinnen in Amberg. Wohl aus finanziellen Gründen wurde der Plan zunächst nicht verwirklicht. Erst 25 Jahre später bat der Amberger Magistrat, dass bei "Personen weiblichen Geschlechts ... Verführungen und Unglücksfällen vorzubeugen wäre, wenn in hiesiger Stadt etwelche Klosterfrauen wären, so ... mehr
Klostername: Amberg, Franziskanerkloster, Ortsname: Amberg Franziskanerkloster, Amberg - Zweimal säkularisiert Mitte des 15. Jahrhunderts reiste der später heilig gesprochene italienische Franziskaner Johannes Capestrano (1386-1456, hl. 1690) als Prediger durch Europa. Er reformierte viele Konvente seines Ordens im neuen Geist der strengen Observanz. Mit päpstlicher Erlaubnis gründete Johannes Klöster für die Observanten. 1451 besuchte er auch Amberg. Er gewann dort die Zustimmung des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz als Landesherrn und des Regensburger Diözesanbischofs zur ... mehr
Klostername: Amberg, Paulanerkloster, Ortsname: Amberg Die Paulaner in Amberg - Militärseelsorger und Bierbrauer In seinen Bemühungen um eine Erneuerung des katholischen Lebens in der Oberpfalz setzte der bayerische Kurfürst Maximilian I. sein Vertrauen nicht allein in die Gesellschaft Jesu und die volksnahen Kapuziner und Franziskaner. Besondere Förderung erfuhr auch der vom hl. Franz von Paula gegründete "Ordo fratrum Minimorum". Erste Versuche der Minimen oder Paulaner, wie der Orden in Deutschland genannt wurde, sich in ... mehr
Klostername: Amberg Franziskanerkloster Maria Hilfberg , Ortsname: Amberg
Amberg, Franziskanerkloster Maria Hilfberg – Die größte Bergwallfahrt der Oberpfalz
Zur Abwendung der schweren Pestepedemie, die ab 1633 in der Stadt wütete, stiftete der damalige Rektor des Jesuiten-Gymnasiums, Pater Caspar Hell, ein Gnadenbild. Es handelte sich dabei um eine Kopie des berühmten Mariahilfbilds von Lucas Cranach (um 1520 gemalt), das heute im Innsbrucker Dom aufbewahrt wird. Pater Hell ließ es im Turm der alten Burg auf dem nahe gelegenen Berg (heute ... mehr
Klostername: Amorbach, Ortsname: Amorbach Amorbach - Rokoko im OdenwaldDie Benediktinerabtei Amorbach im Odenwald gehörte zu den ältesten Klöstern Frankens. Die Haustradition datierte die Gründung auf das Jahr 734. Tatsächlich dürfte die geistliche Ortsgeschichte sogar in die Zeit um 720 zurück reichen. Ihre Urzelle wird in der über einer Quelle erbauten Marienkirche Amorsbrunn vermutet. Der Name "amarbach" deutet auf Wasserreichtum hin, vielleicht auch auf einen Sumpf, lateinisch "amara". Die Aufgabe der Mönche bestand über Jahrhunderte ... mehr
Andechs - Der Heilige BergDie Stiftung des Benediktinerklosters Andechs im Jahr 1455 durch Herzog Albrecht III. von Bayern-München (*1401 -1460) gründete auf einer bereits Jahrhunderte alten geistlichen Tradition. Ihre Keimzelle bildete die dem hl. Nikolaus geweihte Kapelle der vormaligen Burg der Herzöge von Andechs-Meranien. Sie führten ihre Herkunft zurück auf das 10. Jahrhundert: Der später als heilig verehrte Graf Rasso, ein Zeitgenosse König Ottos des Großen, galt als Begründer der ... mehr
Klostername: Ansbach, St. Gumbert, Ortsname: Ansbach St. Gumbert zu Ansbach – Stätte der Bildung und der Musik
Der fränkische Edelfreie Gumbert gründete im Jahr 748 am Zusammenfluss von Rezat und Onolzbach das Benediktinerkloster St. Salvator, als dessen erster Abt er auch amtierte. Seine Gründung gab den Anstoß für die Stadtentwicklung von Ansbach. Das adlige Eigenkloster kam 786 durch Schenkung an Karl den Großen, der es wenig später dem Bistum Würzburg überließ. Gumbert wurde Nachfolger von Bischof Burkhard ... mehr