Ev. Ordensgemeinschaft: Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen , Ortsname: Gunzenhausen Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen – Ein agiles evangelisches GlaubenszentrumDer christliche Unternehmer Ernest Mehl (1836–1912), technischer Direktor der Augsburger Kammgarnspinnerei, erwarb 1903 das am Stadtrand gelegene ehemalige Ausflugslokal Hensoltshöhe. Er plante, in der von Bürgermeister Leonhard Hensolt errichteten und nach ihm benannten Gartenwirtschaft ein christliches Erholungsheim einzurichten. 1905 berief er als Pflegerinnen für seine Gäste die Diakonissen und deren Leiterin Anna Koliz aus dem Mutterhaus Vandsburg in Westpreußen. Die neue Institution ... mehr
Klostername: Hammelburg, Ortsname: Hammelburg Hammelburg - Franziskanische Seelsorge in der Rhön
Die Vorgeschichte einer Klostergründung in Altstadt bei Hammelburg am Fuß des Heroldsbergs reicht zurück bis 716. In diesem Jahr übereignete Herzog Hedan II. dem Bischof und Friesenmissionar Willibrord (658?739) seine Besitzungen ?ad hamulo castellum? zur Gründung eines Klosters. Statt eines geistlichen Instituts entstand aber damals vermutlich nur ein landwirtschaftliches Gut. Dieses übergaben die Karolinger zunächst dem Hochstift Würzburg; 777 wurde es schließlich durch ... mehr
Klostername: Hausen, Augustinerkloster Fährbrück, Ortsname: Hausen Hausen, Augustinerkloster Fährbrück – Seelsorge für die fränkischen Pilger
Die schon vor der Reformation bestehende Wallfahrt zum wundersamen Heilwasser des Gregoriussteins in Fährbrück erlebte Mitte des 17. Jahrhunderts nach dem Neubau der Kapelle großen Aufschwung. Damals erklärten sich die Würzburger Karmeliter bereit, provisorisch den Gottesdienst, die Predigt und das Beichthören zu übernehmen. Ab 1676 versahen sie diesen Dienst dann offiziell rund 100 Jahre lang. Unter dem Würzburger Fürstbischof Johann Gottfried von ... mehr
Klostername: Heidenheim, Ortsname: Heidenheim Heidenheim ? eine Keimzelle des Christentums in Franken
Das Benediktinerkloster in Heidenheim gehört zu den fränkischen Urklöstern. Es wurde 752 vom hl. Wunibald (701?761) als Missionsposten gegründet. Wunibald entstammte dem englischen Königshaus und war ein Blutsverwandter des hl. Bonifatius, des Apostels der Deutschen. Wunibalds Bruder, der hl. Willibald (700?787), war der erste Bischof von Eichstätt. Seine Schwester, die hl. Walburga (um 710?779), wirkte ebenfalls als Missionarin in Deutschland.
Nach Wunibalds Tod ... mehr
Heilsbronn fränkischer Heilsbrunnen und adliges Denkmal
An der alten Straßenverbindung zwischen Nürnberg und Ansbach gründete Bischof Otto I. von Bamberg im Jahr 1132 ein Kloster, das der Sicherung seiner Besitzrechte in dieser Grenzzone dienen sollte. Bischof Otto besetzte Heilsbronn zunächst mit Benediktinern. Bereits 1141 bezogen es jedoch Zisterzienser aus der aufblühenden Abtei Ebrach. Das Klostergut für seine Neugründung hatten dem Bamberger Bischof die Grafen von Abenberg per Kauf überlassen, die ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Evangelischer Konvent des Klosters Heilsbronn , Ortsname: Heilsbronn Evangelischer Konvent des Klosters Heilsbronn ? Spiritualität in zisterziensischer TraditionNach dem Ersten Weltkrieg fiel das 1578 aufgehobene ehemalige Zisterzienserkloster in Heilsbronn (siehe dort) an die evangelische Kirchengemeinde. Seit 2006 gab es Pläne, die zisterziensische Tradition an diesem Ort wieder aufleben zu lassen. Am 30. November 2007 erfolgte die Eröffnung des evangelischen Konvents, dessen Mitglieder ein Jahr später, am 28. November 2008, im Münster ihr feierliches Versprechen ablegten. Ihre Ziele sind ... mehr
Klostername: Eichlberg, Karmelitenkloster, Ortsname: Hemau Eichlberg, Kloster der Unbeschuhten Karmeliten – Seelsorge für Wallfahrer und Pfarrmitglieder
Die barocke Wallfahrtskirche „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ befindet sich auf einem hohen Bergkegel nahe der Stadt Hemau. Sie ist ein weithin sichtbarer Markierungspunkt und gilt seit 300 Jahren als Wahrzeichen des „Tangrintel“. Mit diesem Namen wird die Hochfläche zwischen den Flüssen Altmühl und Schwarze Laber seit alters her bezeichnet.
Laut Legende löste die 74-jährige Mesnersfrau Margarete Lutz aus Neukirchen 1688 die ... mehr
Klostername: Herrieden, Kollegiatstift, Ortsname: Herrieden Herrieden karolingisches Kloster an der Altmühl
Die erste Nennung eines Klosters in Herrieden stammt aus dem Jahr 797, als die Abtei von dem Adligen Cadolt gegründet wurde. Das Patrozinium St. Vitus (Veit), ein von den Frankenkönigen sehr verehrter Heiliger, deutet auf große Nähe der Stifter zu den Karolingern. So soll Karl der Große selbst seinen eigenen Beichtvater Deocar als den ersten Abt eingesetzt und in seinem Kloster besucht haben. Deocar ... mehr
Klostername: Herrieden, Franziskaner-Terziaren, Ortsname: Herrieden Die Franziskaner in Herrieden ? Stärkung der sozialen Gemeinschaft
In Herrieden, dem Sitz des uralten Benediktinerklosters St. Veit, das im späten Mittelalter im Ruf besonderer Gelehrsamkeit stand, siedelte sich zu dieser Zeit auch eine regulierte Bruderschaft des damals weit verbreiteten Franziskanischen Dritten Ordens an. Die Terziaren der Franziskaner konzentrieren sich laut ihren Statuten besonders auf Gottes- und Nächstenliebe und befolgen genaue Vorschriften zu Gebet, Buße und Abstinenz. Zu ihren Werken zählt ... mehr